WhatsApp, Menüs

WhatsApp ab 30. November: iPhone 6s und 7 funktionieren nicht mehr

11.06.2026 - 17:35:12 | boerse-global.de

WhatsApp testet kontextsensitive Menüs für Android und zeitgesteuerte Nachrichten, die erst nach dem Lesen gelöscht werden.

WhatsApp: Neue Menüs, verschwindende Nachrichten und mehr Sicherheit
WhatsApp - Close-up of a smartphone screen showing the WhatsApp chat interface with privacy and data icons, representing new features. 11.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Der Messaging-Dienst von Meta arbeitet an mehreren Updates, die die Bedienung vereinheitlichen und die Privatsphäre der Nutzer stärken sollen. Aktuelle Beta-Versionen für Android und iOS zeigen, wohin die Reise geht.

Neues Nachrichtenmenü für Android-Nutzer

Seit dem 11. Juni 2026 testet WhatsApp eine überarbeitete Menüführung für seine Android-Beta-Tester. In der Version 2.26.23.8 erscheint nach einem langen Druck auf eine Nachricht ein kontextsensitives Menü direkt neben der Nachricht – statt wie bisher über ein Symbol in der oberen Leiste.

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Das Design gleicht damit der bereits bekannten iOS-Oberfläche. Häufig genutzte Aktionen sind nun direkt erreichbar, seltenere Optionen verbergen sich hinter einem „Mehr"-Tab. Derzeit ist das Update nur einer begrenzten Testergruppe zugänglich, eine breitere Einführung dürfte in den kommenden Wochen folgen.

iOS: Nachrichten erst nach dem Lesen löschen

Bereits im Frühjahr 2026 begannen die Entwickler mit Tests einer grundlegenden Änderung bei zeitgesteuerten Nachrichten auf iPhones. Wie die Beta-Version vom 10. Juni zeigt, können Nachrichten künftig erst dann ablaufen, wenn der Empfänger sie tatsächlich gelesen hat.

Bislang folgen verschwindende Nachrichten einem strikten Zeitplan – unabhängig davon, ob sie geöffnet wurden oder nicht. Die neue experimentelle Funktion erlaubt es, einen Zeitraum von Minuten bis Tagen festzulegen, der erst nach dem Lesen startet. Für ungelesene Nachrichten gelten weiterhin die Standard-Regeln. Das Ziel: Nutzer sollen sicher sein können, dass ihre Kommunikation angekommen ist, bevor sie endgültig gelöscht wird.

Geplante Nachrichten und Betrugswarnungen in Entwicklung

Leaks vom 11. Juni 2026 deuten auf eine native Terminierungsfunktion für iPhone-Nutzer hin. Zwar noch nicht im öffentlichen Beta-Test, soll die Funktion es erlauben, Nachrichten für Einzel- und Gruppenchats zwischen zehn Minuten und zwei Wochen im Voraus zu planen.

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Der Zugang soll über einen langen Druck auf den Senden-Button erfolgen. Ein eigener Bereich ermöglicht die Verwaltung geplanter Nachrichten – inklusive Löschung vor dem geplanten Versand. Wichtig: Wird eine Nachricht vor der Zeit gelöscht, erhält der Empfänger keine Benachrichtigung.

Parallel arbeitet WhatsApp an einem Betrugswarnsystem. Es soll verdächtige Inhalte in eingehenden Nachrichten erkennen und Nutzer proaktiv warnen.

Sicherheitsoptimierung und Ende der Unterstützung für alte Geräte

Neben neuen Funktionen rückt auch die bestehende Sicherheitsinfrastruktur in den Fokus. Nutzer können Einzelchats per biometrischer Daten (Fingerabdruck oder Gesichtserkennung) schützen und ihre Online-Sichtbarkeit auf „niemand" stellen.

Weitere bereits verfügbare Funktionen:

  • Sprachtranskription: Seit 2024 wandelt WhatsApp Sprachnachrichten in Text um – Ende-zu-Ende-verschlüsselt.
  • Direktnachrichten: Chats mit unbekannten Nummern lassen sich über das URL-Format wa.me/ starten.
  • Speicherverwaltung: Gruppen lassen sich mit Labels organisieren, Daten über die Speichereinstellungen bereinigen.

Ab dem 30. November 2026 wird WhatsApp iOS 15.5 oder neuer voraussetzen. Betroffen sind ältere Geräte wie das iPhone 6s, iPhone 7 und das iPhone SE der ersten Generation. Diese Modelle benötigen mindestens iOS 15.8.8, um den Dienst weiter nutzen zu können. Meta überprüft jährlich die unterstützten Betriebssysteme, um neuen Sicherheits- und Funktionsanforderungen gerecht zu werden.

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