WhatsApp 26.25.74: iPad wird jetzt eigenständiges Hauptgerät
Veröffentlicht: 06.07.2026 um 19:35 Uhr, Redaktion boerse-global.de
Mit Version 26.25.74 für iPadOS wird das Tablet erstmals als eigenständiges Hauptgerät unterstützt. Bisher war dafür zwingend ein Smartphone als primäre Instanz nötig.
Schluss mit dem Companion-Modus
Bislang lief das iPad nur im sogenannten Companion-Modus – regelmäßige Synchronisation mit dem Smartphone war Pflicht. Das ist jetzt Geschichte. Die Einrichtung erfolgt direkt auf dem Tablet, die Verifikation läuft über die Mobilfunknummer mit einem sechsstelligen Code oder alternativ über Passkeys.
Damit bekommt das iPad Funktionen, die zuvor der Smartphone-App vorbehalten waren: Live-Standort teilen und Broadcast-Listen verwalten. Ein großer Pluspunkt: Der lästige automatische Logout nach 14 Tagen Inaktivität entfällt. Die Sitzung bleibt dauerhaft bestehen. Wer möchte, kann aber weiterhin den Companion-Modus nutzen.
Was ist mit Android-Tablets?
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Die iPad-Unterstützung rollt bereits über den App Store aus. Für Android-Tablets gibt es noch keine vergleichbare Lösung – sie befindet sich laut Branchenberichten in der Testphase. Mac- und Windows-Nutzer bleiben außen vor: Computer bleiben Begleitgeräte. Die neue Funktion wird schrittweise verteilt und soll in den kommenden Wochen alle Nutzer erreichen.
Parallel dazu testet WhatsApp in einer iOS-Beta eine visuelle Neuerung: Ein grüner Punkt am Profilbild soll künftig in Echtzeit zeigen, wenn ein Kontakt die App aktiv geöffnet hat. Die Anzeige erscheint nur auf der Kontakt-Info-Seite und respektiert die bestehenden Privatsphäre-Einstellungen.
Indien bremst bei Benutzernamen
Bisher war das iPad nur ein Anhängsel des Smartphones – mit dem neuen Update wird es zum Hauptgerät. Erfahren Sie, wie Sie den Companion-Modus hinter sich lassen und alle Funktionen dauerhaft auf dem Tablet nutzen. Jetzt gratis Anleitung sichern
Während WhatsApp technisch aufrüstet, gibt es bei einem anderen Projekt Gegenwind. Die geplante Einführung globaler Benutzernamen stößt in Indien auf Widerstand. Das IT-Ministerium prüft Regulierungsmaßnahmen – die Bedenken: Betrug, Identitätsdiebstahl und Phishing.
Der Hintergrund: Bei Stichproben konnten Namen registriert werden, die prominenten Persönlichkeiten stark ähneln. Zwar reserviert Mutterkonzern Meta Namen für öffentliche Personen, dennoch meldeten Prominente bereits Probleme bei der Sicherung ihrer Identitäten. Sicherheitsexperten warnen vor einer Zunahme digitalen Betrugs, falls das System ohne zusätzliche Schutzmechanismen startet. Die schrittweise Einführung der Benutzernamen ist für 2026 geplant.
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