WhatCable, Mac-App

WhatCable ab Juli: Neue Mac-App zeigt Kabel-Leistung sofort

03.07.2026 - 20:08:47 | boerse-global.de

Neue Thunderbolt-5-Produkte und die App WhatCable helfen, die richtige Wahl bei USB-C-Kabeln zu treffen.

Thunderbolt 5: Neue Kabel, Speicher und Docks für Profis im Test
WhatCable - Ein Mac-Setup auf einem minimalistischen Schreibtisch, mit einer digitalen Darstellung von Datenfluss, die vom Bildschirm ausgeht. 03.07.2026 - Bild: über boerse-global.de

Hersteller bringen neue Thunderbolt-5-Zubehörteile und Softwarelösungen auf den Markt, die speziell auf professionelle Datenübertragungen ausgelegt sind. Branchenberichte und Produktneuheiten vom Juli 2026 zeigen eine wachsende Palette an Kabeln, Docking-Stationen und externen Speicherlösungen, die die neuesten Anschlussstandards nutzen.

Das Kabel-Dilemma: Leistungsfähigkeit erkennen

Die Wahl des richtigen Kabels ist komplizierter geworden. Denn USB-C-Stecker sehen alle gleich aus, ihre Leistungsfähigkeit variiert jedoch enorm. Experten von Plugable Technologies wiesen Anfang Juli darauf hin: Die Spanne reicht von einfachen Ladekabeln mit USB-2.0-Geschwindigkeit bis hin zu vollwertigen Thunderbolt-5-Kabeln, die 120 Gbit/s Datenrate und 240 Watt Leistung liefern.

Eine neue kostenlose Mac-App namens WhatCable soll Abhilfe schaffen. Seit dem 1. Juli 2026 analysiert die Software angeschlossene USB-C-Kabel und zeigt deren unterstützte Datenraten und Ladekapazitäten an. So erkennen Nutzer sofort, ob sie ein simples USB-2.0-Kabel (480 Mbit/s, 60 Watt) oder ein leistungsstarkes Thunderbolt- beziehungsweise USB4-Kabel verwenden.

Macwelt hat getestet und empfiehlt für Mac-Nutzer mehrere Optionen. Das 1-Meter-Apple-Thunderbolt-5-Pro-Kabel kostet 79 Euro, die 3-Meter-Thunderbolt-4-Pro-Version liegt bei 179 Euro. Günstigere Alternativen von Drittanbietern wie CalDigit und Belkin sind bereits auf dem Markt – einige 1-Meter-Thunderbolt-5-Kabel gibt es ab etwa 55 Euro.

Blitzschnelle Speicher und Docking-Lösungen

Mit Thunderbolt 5 hält eine neue Generation externer Speichergehäuse und Docking-Stationen Einzug. Das TerraMaster D1 SSD Pro etwa – ein lüfterloses Aluminiumgehäuse für rund 250 Euro – erreicht im Test Lesegeschwindigkeiten von 7.061 MB/s und Schreibgeschwindigkeiten von 6.816 MB/s mit leistungsstarken NVMe-Laufwerken.

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Auch ORICO hat nachgelegt: Ein neues Thunderbolt-5-M.2-SSD-Gehäuse mit dem Intel-JHL9480-Controller unterstützt Übertragungsraten bis zu 80 Gbit/s und verfügt über spezielle Aluminium-Kühlkomponenten für den Dauerbetrieb.

Die Erweiterungshubs werden ebenfalls aufgerüstet. Belkin listet einen Thunderbolt-4-5-in-1-Core-Hub für rund 150 Euro, der zwei 4K-Displays oder einen einzelnen 8K-Monitor ansteuert. OWC wirbt mit seinem 11-Port-Thunderbolt-5-Dock für etwa 230 Euro – das Unternehmen hatte bereits auf der NAB 2026 eine breite Produktpalette gezeigt, darunter Netzwerk-Docks mit zwei 10-Gbit-Ethernet-Ports und KI-Modell-Erweiterungsmodule.

Spezialadapter für Profis

Der Thunderbolt-5-Umstieg betrifft auch Nischen-Hardware jenseits der Consumer-Speicher. Bereits im April 2025 stellte ATTO Technology leistungsstarke Adapter für 8K-Workflows vor – darunter Dual-64-Gbit-Fibre-Channel- und Dual-100-Gbit-Ethernet-Schnittstellen für Mac-Systeme.

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Für kleinere Setups setzen Hersteller auf ergonomische Verbesserungen. Ein neuer Ugreen-Docking-Stand für das Mac mini M4 etwa erleichtert den Zugang zu Anschlüssen und dem Netzschalter und erweitert gleichzeitig die Konnektivität.

Branchenanalysten betonen: Kabellänge und -qualität bleiben entscheidend. Für die höchsten Daten- und Videoübertragungsraten, die Thunderbolt 5 und USB4 ermöglichen, sind kürzere Kabel grundsätzlich die bessere Wahl.

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