Wasserpumpen für Haus und Garten: Worauf es bei der Auswahl ankommt
04.11.2026 - 10:00:00Beim Gießen mit dem Gartenschlauch oder dem Rasensprenger kommt es nicht nur auf die Wassermenge, sondern auch auf den Druck an. Ein kleines Blumenbeet stellt andere Anforderungen an die Pumpe als eine umfangreiche Rasenfläche mit Sprinkleranlage. Bevor Sie Pumpen kaufen, sollten Sie deshalb prüfen, welche Modelle für Ihre Wasserquelle und die benötigte Wassermenge geeignet sind. Mit einer passend ausgewählten Pumpe lassen sich geringerer Wasserdruck und unnötig hohe Stromkosten vermeiden.
Welche Arten von Wasserpumpen gibt es?
Nicht jede Wasserpumpe eignet sich für jeden Einsatz. Je nach Wasserquelle und Verwendungszweck kommen unterschiedliche Modelle infrage:
- Garten- und Oberflächenpumpen stehen außerhalb der Wasserquelle und saugen das Wasser über einen Schlauch an. Sie eignen sich beispielsweise, um Regenwasser aus einer Zisterne oder Wasser aus einem flachen Brunnen zur Gartenbewässerung zu nutzen.
- Tauchpumpen arbeiten im Wasser und werden häufig zum Entleeren von Behältern oder zum Abpumpen von Wasser eingesetzt. Tiefbrunnenpumpen sind dagegen für die Wasserförderung aus erheblichen Tiefen ausgelegt.
- Hauswasserwerke versorgen einzelne Entnahmestellen automatisch mit Wasser, etwa die Toilettenspülung oder den Gartenwasserhahn. Bei Modellen mit Druckbehälter sorgt dieser dafür, dass die Pumpe nicht bei jeder kleinen Wasserentnahme sofort anspringen muss.
Bevor Sie Pumpen kaufen, sollten Sie prüfen, welche Förderleistung und welcher Pumpentyp zu Ihrem Vorhaben passen. Eine Auswahl an Modellen und Zubehör gibt es beispielsweise bei Shopping-Kobolde.
Welche technischen Daten sind bei einer Gartenpumpe wichtig?
Neben dem Pumpentyp spielen auch die technischen Daten eine wichtige Rolle. Besonders die Fördermenge, die Förderhöhe und die Ansaughöhe sollten zum geplanten Einsatz passen.
Fördermenge prüfen
Die Fördermenge wird in Litern pro Minute oder Stunde angegeben. Wenn Sie große Behälter befüllen oder mehrere Rasensprenger gleichzeitig betreiben möchten, benötigen Sie eine entsprechend hohe Fördermenge.
Förderhöhe beachten
Entscheidend ist nicht nur die Fördermenge, sondern auch, welche Förderhöhe die Pumpe beim benötigten Wasserdurchfluss erreicht. Die maximale Förderhöhe allein sagt wenig darüber aus, wie viel Wasser am Rasensprenger tatsächlich ankommt.
Brunnentiefe messen
Wenn Sie Wasser aus einem Brunnen fördern möchten, sollten Sie wissen, wie tief der Wasserspiegel liegt. Wichtig ist auch, wie stark der Wasserstand beim Pumpen sinkt. Bei herkömmlichen Oberflächenpumpen liegt die praktisch erreichbare Ansaughöhe meist bei etwa 7 bis 8 Metern. Liegt der Wasserspiegel tiefer, ist häufig eine geeignete Unterwasserpumpe erforderlich.
Schlauchlänge berücksichtigen
Je länger der Gartenschlauch, desto erheblicher kann der Druckverlust ausfallen. Besonders bei mehreren Rasensprengern lohnt es sich deshalb, nicht nur auf die maximale Fördermenge zu schauen, sondern auch auf die Pumpenkennlinie.
Wartung und Lagerung einplanen
Filter sollten regelmäßig gereinigt und Dichtungen auf Verschleiß geprüft werden. Steht die Pumpe an einem frostgefährdeten Ort, sollte sie vor dem Winter entleert und an einem trockenen, frostfreien Ort gelagert werden.
Bei Shopping-Kobolde finden Kunden Hauswasserwerke, Tiefbrunnen- und Drainagepumpen sowie Wasserfilter und passendes Zubehör. Der Online-Fachhandel ist seit über sieben Jahren am Markt und hat nach eigenen Angaben bereits mehr als 300.000 Kunden in Deutschland und weiteren europäischen Ländern erreicht. Bei Fragen zur Auswahl der geeigneten Pumpe steht das Team mit seiner Expertise im Bereich Wassertechnik beratend zur Seite.
Der Kundenservice unterstützt bei Fragen zu den Produkten. Für die angebotenen Artikel gelten die gesetzlichen Gewährleistungsrechte. Zusätzliche Garantien bestehen, sofern sie für das jeweilige Produkt ausdrücklich angegeben sind.
