Waschmittel-Test, Discounter

Waschmittel-Test: Discounter schlagen Premium für 16 Cent

Veröffentlicht am: 26.07.2026 um 11:48 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Moderne Waschmaschinen mit Elektrolyse und KI sowie günstige Discounter-Waschmittel dominieren die Tests der Stiftung Warentest.

Wasch-Tipps 2026: Neue Technik und Testsieger sparen Geld
Moderner, aufgeräumter Waschraum mit einer hochwertigen Waschmaschine in einer hellen, professionellen Umgebung. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Die richtige Waschtechnik spart Geld und schont die Umwelt. Neue Geräte, clevere Programme und günstige Waschmittel machen’s möglich.

Neue Waschmaschinen setzen auf Elektrolyse

Im Juli 2026 kommen Modelle auf den Markt, die Wasser in Sauerstoff und Wasserstoff spalten. Der aktive Sauerstoff soll Waschmittel überflüssig machen. Die Geräte fassen bis zu 13 Kilogramm und waschen in 36 Minuten.

Schon im Frühjahr brachten Hersteller Waschtrockner mit KI. Die erkennen die Ladung und dosieren automatisch. Statt heißer Luft nutzen sie trockene Luft – das schont die Textilien. Moderne Toplader reinigen sich alle 30 Zyklen selbst: heiße Trommel, hohe Drehzahl, Bakterien ade.

Testsieger: Discounter-Eigenmarken schlagen die Konkurrenz

Die Stiftung Warentest prüfte 2025 zwanzig Vollwaschmittel. Ergebnis: Die günstigen Marken gewinnen. Denkmit (dm) und Formil (Lidl) bekamen die Note 1,6 – für 16 Cent pro Waschgang. Domol (Rossmann) folgt mit 1,7.

Pulver schlägt Flüssigwaschmittel. Der Grund: Pulver enthält Bleiche und Enzyme. Bei 60 Grad entfernt es Grauschleier und Flecken zuverlässig. Flüssigwaschmittel wie Tandil Ultra (Aldi, Note 2,5) können das nicht – ihnen fehlen die Bleichmittel.

Wärmepumpentrockner sparen bis zu 120 Euro pro Jahr

Wer Energie sparen will, schleudert die Wäsche vor dem Trocknen kräftig. Moderne Wärmepumpentrockner verbrauchen nur 0,7 bis 1 kWh pro Trocknung. Alte Geräte brauchen das Drei- bis Vierfache. Bei zwei Trocknungen pro Woche und 35 Cent pro kWh macht das 25 Euro versus 145 Euro im Jahr.

Reparieren statt neu kaufen lohnt sich oft. Online-Plattformen helfen bei der Ersatzteilsuche nach Modellnummer. Reparatur-Cafés und Förderprogramme wie der Dresdner Reparaturbonus unterstützen den Trend.

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Pflege-Tricks: Weniger waschen, länger tragen

Viele nutzen das Pflegeleicht-Programm falsch. Es ist für empfindliche Mischgewebe gedacht – und verträgt maximal drei Kilogramm. Für Wolle oder Seide taugt es nicht.

Jeans brauchen selten die Maschine. Ein Waschgang pro Monat reicht – oder alle sechs Wochen. Der CEO eines großen Herstellers gab zu, seine Jeans über ein Jahr nicht gewaschen zu haben. Gerüche vertreibt das Gefrierfach über Nacht.

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Weißwäsche aufhellen? Backpulver und Zitronensäure helfen nicht. Die wirksamste Methode: ein bis zwei Esslöffel Waschsoda plus Pulver-Vollwaschmittel bei 60 Grad – direkt in die Trommel.

Trocknen an der Luft bleibt am günstigsten. Im Winter heizt die Wohnungsluft allerdings indirekt mit – das sollte man bedenken.

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