Waschmittel-Test: Discounter schlagen Markenprodukte mit Note 1,6
Veröffentlicht am: 27.07.2026 um 03:39 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Viele vermeintliche Tricks aus dem Internet halten einer Prüfung nicht stand. Fachleute warnen vor Risiken für Gesundheit und Technik.
Testsieger aus dem Discounter: Pulver schlägt Flüssig
Die Stiftung Warentest hat 20 Vollwaschmittel geprüft. Das Ergebnis überrascht: Discounter-Eigenmarken liegen vor teuren Markenprodukten. Testsieger sind Denkmit von dm und Formil von Lidl – beide mit der Note 1,6 und Kosten von rund 16 Cent pro Waschgang. Zum Vergleich: Aldis flüssiges Tandil Ultra erreicht nur eine 2,5.
Experten raten generell zu Pulverwaschmitteln. Sie enthalten Bleichmittel und Enzyme, die Flecken besser lösen als flüssige Varianten.
Duftperlen: Beliebte Wäschezusätze bald verboten
Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen schlägt Alarm: Duftperlen, Wäscheparfüms und sogenannte Caps stehen in der Kritik. Die enthaltenen schwer abbaubaren Duftstoffe belasten Kläranlagen und reichern sich im menschlichen Fettgewebe sowie in der Muttermilch an. Zudem steigt das Allergierisiko.
Weil die Produkte Mikroplastikkapseln enthalten, greift ab 2029 ein EU-weites Verbot. Die Alternative: unbeduftete Waschmittel.
Brandgefahr: Diese Fehler vermeiden
Mehrfachsteckdosen werden oft überlastet. Schon bei 3.000 bis 3.500 Watt kann es kritisch werden. Leistungsstarke Geräte wie Waschmaschinen, Elektrogrills oder Heizlüfter gehören nicht an Steckdosenleisten.
Auch Staub in den Steckplätzen kann Brände auslösen. Mehrere Steckdosenleisten hintereinander zu schalten, ist tabu. In Feuchträumen sollten sie gar nicht erst zum Einsatz kommen.
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Für den Ernstfall empfehlen Fachleute Schaumlöscher für Innenräume. Pulverlöscher eignen sich eher für den Außenbereich. Und: Geräte nach Gebrauch komplett vom Stromnetz trennen – das minimiert das Brandrisiko.
Hausmittel im Härtetest: Was taugt wirklich?
Spülmaschinentabs in der Toilette? Keine gute Idee. Zwar hellen sie mit ihrem pH-Wert über 9 leichte Verschmutzungen auf, gegen Kalk und Urinstein sind sie aber machtlos. Hier hilft Zitronensäure (pH-Wert 2 bis 3) besser – und ist mit 5 bis 10 Cent pro Anwendung auch günstiger als Tabs für 15 bis 25 Cent. Achtung: Das im Tab enthaltene Subtilisin macht Schutzhandschuhe Pflicht.
Vorsicht gilt auch bei Duschdichtungen aus Silikon. Konzentrierte Zitronensäure, Essigessenz und Chlorreiniger machen das Material porös und fördern Schimmel. Besser: wöchentliche Reinigung mit Kernseifen-Paste oder 70-prozentigem Isopropanol bei akutem Befall. Das Silikon sollte alle 8 bis 10 Jahre erneuert werden.
Essig gegen Ameisen, Natron gegen Pestizide
Eine Mischung aus weißem Haushaltsessig und Wasser auf Türrahmen und Fensterbänken vertreibt Ameisen und Spinnen zuverlässig. Der Geruch zerstört die Duftspuren der Ameisenstraßen. Öko-Test sieht Backpulver und Natron kritisch, da sie Schädlinge qualvoll töten können.
Bei der Obstreinigung ist der Nutzen von Natronlösungen umstritten. Kaltes Wasser reicht meist aus, betont ein Agrarexperte. Eine US-Studie zeigt zwar, dass 15 Minuten in Natronlösung bestimmte Pestizide wie Thiabendazol entfernen können – gegen fettlösliche oder systemische Mittel wirkt das aber nicht. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) stuft die Pestizidmengen auf deutschen Produkten ohnehin als unbedenklich ein.
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Energie sparen: LED, moderne Geräte und clevere Organisation
LED-Lampen sparen bis zu 80 Prozent Strom im Vergleich zu Halogenleuchten. Moderne A+++-Geräte senken den Verbrauch um bis zu 50 Prozent, Smart-Home-Systeme um weitere 20 Prozent.
In der Küche setzen Experten 2026 auf vertikale Lagersysteme und Zonenbildung – etwa für Backen oder Vorräte. Nachhaltige Materialien wie Glas, Holz und Metall liegen im Trend. Für die Fugenpflege bietet Lidl vom 27. Juli bis 1. August 2026 spezielle Reinigungsmittel wie Fugenfrisch an. Alternativ hilft eine Paste aus Natron – solange keine Natursteine betroffen sind.
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