Waldbaden, Japanische

Waldbaden: Japanische Praxis reduziert Stress signifikant

Veröffentlicht: 11.07.2026 um 20:31 Uhr, Redaktion boerse-global.de

Meditationszentren, Achtsamkeitsstudios und ein Großprojekt in Olching treiben den Wellness-Trend in der Region München an.

München: Mental-Health-Boom mit 80-Millionen-Euro-Projekt
Ein ruhiger Meditationsraum in München mit einem einzelnen Kissen auf dem Boden, beleuchtet von sanftem, natürlichem Licht. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Das Bedürfnis nach Stressprävention treibt eine ganze Branche an – von Meditationszentren bis zu 80-Millionen-Euro-Projekten.

Von der City bis ins Umland

Das Buddha-Haus München hat sich als feste Größe etabliert. Das Programm reicht von wöchentlichen Abendkursen wie „Vertrauen in die Freiheit des Herzens“ mit Angelika Reintzsch bis zu MBSR-Einheiten mit Regina Erbach. Wer morgens nicht in die Stadtmitte kommt, kann täglich online meditieren.

Ein neuer Trend verbindet Bewegung mit Achtsamkeit. An der Theresienhöhe eröffnete das Boutique-Studio FS8. Das Konzept: Pilates, Yoga und Krafttraining in einem. Ziel ist nicht nur Beweglichkeit, sondern auch mentale Klarheit.

80 Millionen für ein Spa-Resort

Die wirtschaftliche Dimension des Trends zeigt sich in Olching. Im Juli 2026 wurde dort Richtfest für ein neues Spa-Resort gefeiert. Rund 80 Millionen Euro fließen in die Anlage mit 14 Saunen, vier Dampfbädern und einem 114-Zimmer-Hotel. Eröffnung ist Sommer 2027. Das Projekt schafft rund 250 Arbeitsplätze. Das Konzept ist textilfrei – Einlass ab 12 Jahren.

Auch Kulturstätten ziehen mit. Das Valentin-Karlstadt-Musäum im Isartor öffnete im März 2026 nach zweijähriger Brandschutzsanierung. Neue Ausstellungen, alte Architektur – ein Ort für Reflexion mitten in der Stadt.

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Retreats für die Tiefenentspannung

Wer richtig abschalten will, fährt raus. Im Bildungshaus Harpfetsham im Chiemgau ist für Ende November 2026 ein Seminar geplant. Dr. Renate Kussmaul lehrt dort Meditation und die tibetische Heilkunst Kum Nye.

Bundesweit boomen Retreats. Die Angebote reichen von Yoga in Klöstern bis zu Küstenaufenthalten. Die Preise? Wochenendkurse starten oft im niedrigen dreistelligen Bereich.

Waldbaden statt Kopfzerbrechen

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Neben strukturierten Kursen gewinnen naturnahe Methoden an Bedeutung. Heilpraktikerin Theresa Scholz schwört auf Waldbaden. Die japanische Praxis setzt auf langsames Gehen in Nadelwäldern. Die Terpene der Bäume sollen das Immunsystem stärken. Forscher Dr. Qing Li belegt: Der Aufenthalt im Wald reduziert Stress signifikant.

Krankenkassen ziehen mit. Ein Beispiel: der Kurs „Entspannung nach dem Feierabend“ in Homburg-Erbach für August 2026. Esther Scherthan vermittelt dort Stressbewältigung. Achtsamkeit wird zum Kassenprogramm.

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