Vivo X Fold6: Zeiss-Kamera mit 200 Megapixeln setzt auf Samsung-Sensor
Veröffentlicht am: 14.10.2026 um 15:33 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Das Falt-Smartphone Vivo X Fold6 hat im Produkttest der Plattform Netzwelt die Gesamtnote 1,7 erzielt. Damit platziert sich das Gerät um 0,1 Notenstufen vor dem Konkurrenzmodell Samsung Galaxy Z Fold8 Ultra. Wie aus einem Bericht vom 14. Oktober 2026 hervorgeht, setzt der Hersteller mit diesem Ergebnis zugleich einen neuen Maßstab für das bevorstehende iPhone Duo.
Kamerasystem in Zusammenarbeit mit Zeiss
Ein wesentlicher Schwerpunkt des Vivo X Fold6 liegt auf der in Kooperation mit Zeiss entwickelten Kameraausstattung. Auf der Rückseite kommt als Hauptkamera ein Samsung-ISOCELL-HPB-Sensor mit 200 Megapixeln zum Einsatz, der über eine Sensorgröße von 1/1,4 Zoll sowie optische Bildstabilisierung (OIS) verfügt.
Ergänzt wird das System durch ein 50-Megapixel-Ultraweitwinkelmodul (Samsung ISOCELL JN1) mit Autofokus sowie eine 50-Megapixel-Periskop-Telekamera auf Basis des Sony-Lytia-602-Sensors (1/1,95 Zoll, OIS) mit dreifacher optischer Vergrößerung.
Optional bietet der Hersteller mit dem Zeiss Teleconverter G2 einen Teleobjektiv-Aufsatz für Brennweiten von bis zu 200 Millimetern für einen Aufpreis von 300 Euro an.
Im direkten Vergleich verfügen sowohl Vivo als auch Samsung über 200-Megapixel-Hauptsensoren und 50-Megapixel-Ultraweitwinkelkameras. Bei der dreifachen Teleoptik verbaut Vivo jedoch das 50-Megapixel-Periskop-Modul, während das Samsung Galaxy Z Fold8 Ultra auf einen 10-Megapixel-Sensor setzt.
Akku-Kapazitäten, Laufzeiten und Abmessungen
Beim Energiespeicher nutzt das Vivo X Fold6 einen Silizium-Karbon-Akku mit zwei Zellen und einer Gesamtkapazität von 6.900 mAh – gegenüber 6.000 mAh beim Vorgängermodell. Das Galaxy Z Fold8 Ultra verfügt über 5.000 mAh, womit Vivo eine um 1.900 mAh beziehungsweise 38 Prozent höhere Nennkapazität aufweist.
Im herstelleroffenen Akkutest bei voller Bildschirmhelligkeit erreichte das Vivo-Modell eine Laufzeit von 13 Stunden, während das Samsung Galaxy Z Fold8 Ultra über 19 Stunden erzielte.
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Kabelgebunden lädt das Vivo X Fold6 mit bis zu 80 Watt, womit 64 Prozent der Kapazität in 30 Minuten erreicht werden; der vollständige Ladevorgang dauert unter einer Stunde. Kabellos werden bis zu 40 Watt unterstützt. Aufgrund der EU-Richtlinie zum einheitlichen Laden liegt dem Lieferumfang in Europa kein Netzteil bei.
Das Gehäuse misst außen 6,51 Zoll (AMOLED) und entfaltet auf dem Innendisplay 8,01 Zoll, jeweils mit 120 Hertz, HDR-Unterstützung und Spitzenhelligkeiten von bis zu 5.000 Nits.
Angetrieben wird das Gerät von einem MediaTek Dimensity 9500 Super Edition, betrieben unter OriginOS 7 auf Basis von Android 17. Das Gewicht liegt bei 228 Gramm (mitunter mit 235 Gramm beziffert), womit es 13 Gramm schwerer ausfällt als das Samsung-Pendant mit 215 Gramm.
Entfaltet ist das Vivo-Gerät 4,4 Millimeter flach (Samsung: 4,1 Millimeter), im gefalteten Zustand misst es 9,4 Millimeter. Es ist nach IP58 beziehungsweise IP59 (IP5X staubgeschützt, IPX8/IPX9 wassergeschützt) zertifiziert, während Samsung die Schutzklasse IP48 ausweist und bis zu sieben Betriebssystem-Upgrades garantiert.
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Marktstart und Ausblick auf das iPhone Duo
In Europa liegt der Preis für das Vivo X Fold6 bei rund 2.199 Euro. Das Smartphone wird unter anderem in Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien und Indien vertrieben, jedoch nicht in den USA oder Großbritannien.
Zugleich rückt die Markteinführung des iPhone Duo näher, für das Vorbestellungen ab dem 16. Oktober und der reguläre Handelsstart am 23. Oktober anstehen.
Für das Apple-Gerät liegt der Vorbestellpreis mit 512 Gigabyte Speicher bei 2.549 Euro – ein Aufpreis von 350 Euro gegenüber dem Vivo X Fold6. Apple integriert im iPhone Duo eine zweite Display-Engine zur gleichzeitigen Steuerung beider Bildschirme sowie ein Kühlsystem aus Vapor Chamber und flexiblem Graphitrohr im Scharnier. Samsung verzichtet beim Galaxy Z Fold8 auf eine solche Vapor Chamber und Scharnier-Wärmeverteilung.
