Vision Pro M5: Apples Headset kostet jetzt 3.700 Euro
26.06.2026 - 13:08:27 | boerse-global.de
700 Euro. Grund sind explodierende Komponentenpreise.
Rekordanstieg bei Speicherchips
Apple hat die Preise für sein Vision Pro-Headset und mehrere andere Hardware-Linien angepasst. Das Unternehmen reagiert damit auf einen beispiellosen Anstieg der Komponentenkosten. Seit dieser Woche liegt der Einstiegspreis für das Vision Pro mit M5-Chip bei rund 3.700 Euro – zuvor waren es 3.499 Euro.
Die Preiskorrektur folgt auf eine Entwicklung, die Apple-intern als historisch einmalig beschrieben wird. Die Preise für DRAM-Speicher stiegen im ersten Quartal 2026 um 90 Prozent, im zweiten Quartal legten sie weitere 60 Prozent zu. Auch NAND-Flash-Speicher verteuerte sich massiv.
CEO Tim Cook bezeichnete die aktuelle Volatilität auf dem RAM-Markt als „Jahrhundertflut“. Das Unternehmen habe noch nie erlebt, dass Komponentenpreise derart schnell eskalierten. Hauptgrund ist die enorme Nachfrage nach Speichermodulen für KI-Rechenzentren.
Die neuen Preise für das Vision Pro verteilen sich über alle Speichervarianten: Das Basismodell mit 256 GB kostet nun 3.699 Euro, die 512-GB-Version liegt bei 3.899 Euro, das 1-TB-Modell bei 4.199 Euro. Betroffen sind auch MacBook Pro, iPad Pro und Apple TV – iPhone und Apple Watch bleiben vorerst unverändert.
M5-Chip bringt deutliche Leistungssprünge
Trotz des höheren Preises bietet das M5-basierte Vision Pro klare Verbesserungen gegenüber dem M2-Modell von Anfang 2024. Die Neural Engine arbeitet 50 Prozent schneller – optimiert für komplexe KI-Aufgaben.
Die Bildqualität legte ebenfalls zu: Das M5-Modell liefert zehn Prozent mehr Pixel als sein Vorgänger. Die Akkulaufzeit gibt Apple mit rund 2,5 Stunden an, Nutzer berichten jedoch von einer Komfortgrenze bei etwa 90 Minuten Dauergebrauch.
Die Preiserhöhung auf 3.700 Euro schreckt ab – doch der M5-Chip bringt echte Leistungssprünge: 50 Prozent schnellere Neural Engine, zehn Prozent mehr Pixel und visionOS 27 mit Drittanbieter-Controllern. Erfahren Sie in unserem Report, ob sich der Aufpreis lohnt und welche Alternativen es gibt. Jetzt kostenlosen Report anfordern
Für Entwickler und Profis gibt es ein zweites Developer-Strap. Es kostet 299 Euro, unterstützt Datenübertragungsraten von 20 Gbit/s und ist mit M2- und M5-Headsets kompatibel.
visionOS 27 öffnet sich für Drittanbieter
Die Preiserhöhung fällt mit der Veröffentlichung von visionOS 27 Developer Beta 1 zusammen. Das Update bringt eine eigene Siri-KI-App sowie visuelle Intelligenzfunktionen.
In einer strategischen Kehrtwende öffnet Apple das Vision Pro-Ökosystem für Bewegungscontroller und Tracker von Drittanbietern. Das System nutzt Infrarot-LEDs und Trägheitssensoren und kann nun Hardware von Partnern wie DFRobot und MIKROE integrieren. Branchenkenner erwarten dadurch einen Schub für Gaming- und Industrieanwendungen.
Neue Inhalte und wachsende Konkurrenz
Die Inhaltebibliothek wächst durch spezialisierte Partnerschaften. Die iRacing Connect App ist jetzt für das Vision Pro verfügbar und nutzt foveated Streaming für hohe Auflösung im Blickfeld. Sim-Racing-Fans können so ihr reales Lenkrad mit einem virtuellen Cockpit verbinden.
Günstigere Alternativen drängen auf den Markt – doch das Vision Pro M5 bietet exklusive Features wie den Developer-Strap mit 20 Gbit/s und die iRacing Connect App. Unser Report zeigt, für wen sich der Umstieg lohnt und wie Sie die neuen Funktionen nutzen. Report jetzt sichern
Im März 2026 feierte ein 35-minütiges immersives Konzert mit dem Titel „Debut at the BBC Proms“ Premiere. Die Produktion setzte hochwertige Kamerasysteme für räumliche Medien ein.
Während Apple sein Premium-Headset weiterentwickelt, zeigt der Markt wachsendes Interesse an günstigeren Alternativen. Brillen ohne Display verzeichneten im ersten Quartal 2026 ein Wachstum von 167 Prozent im Jahresvergleich – bei deutlich niedrigeren Preisen. Gerüchten zufolge arbeitet Apple an einem günstigeren Headset zwischen 1.500 und 2.500 Euro, das zudem ein Drittel leichter sein soll.
