Virtuix, Omni

Virtuix verkauft Omni One an Tesla: Roboter-Training mit VR-Technologie

Veröffentlicht am: 27.07.2026 um 18:40 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Virtuix liefert erstes Enterprise-System an Tesla für das Training humanoider Roboter. Die Technologie dient der Bewegungssteuerung und Datenerfassung.

Virtuix verkauft erstes Omni One System an Teslas Optimus-Roboter
Ein humanoider Roboter in einem modernen Forschungslabor, der für das Training durch Teleoperation vorbereitet wird. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Das Unternehmen Virtuix hat am 27. Juli 2026 den Verkauf des ersten Omni One Enterprise Systems an die Optimus-Roboterdivision von Tesla bekannt gegeben. Dieser Schritt markiert den ersten offiziellen Enterprise-Verkauf des Systems, das ursprünglich für den Bereich der virtuellen Realität entwickelt wurde. Die Technologie soll künftig eingesetzt werden, um die Teleoperation und das Training der humanoiden Roboter von Tesla zu unterstützen.

Full-Body-Teleoperation für maschinelles Lernen

Das Omni One System ermöglicht es menschlichen Operatoren, Roboter durch natürliche körperliche Bewegungen in Echtzeit zu steuern. In der Anwendung bei Tesla dient die Plattform laut den Angaben von Virtuix dazu, eine sogenannte Full-Body-Teleoperation durchzuführen. Hierbei werden die Bewegungsabläufe eines Menschen präzise erfasst und auf die Roboterhardware übertragen.

Ein wesentlicher Aspekt dieser Zusammenarbeit ist die Erfassung von Trainingsdaten für maschinelles Lernen. Indem menschliche Operatoren die Roboter durch komplexe Aufgaben führen, generiert das System hochwertige Datensätze. Diese Daten sind essenziell, um die autonomen Fähigkeiten der humanoiden Optimus-Roboter weiterzuentwickeln. Das System erlaubt eine natürliche Bewegung innerhalb einer virtuellen Umgebung, was die Barriere zwischen menschlicher Steuerung und maschineller Ausführung minimiert.

Strategische Erweiterung über den Consumer-Markt hinaus

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Mit dem Verkauf an Tesla demonstriert Virtuix die Einsatzmöglichkeiten seiner Technologie außerhalb des Gaming- und Consumer-Bereichs. CEO Jan Goetgeluk erklärte hierzu, dass die Plattform eine hohe Vielseitigkeit aufweise, die weit über den ursprünglichen Zielmarkt hinausgehe. Die Entscheidung von Tesla, das System für die Entwicklung von Optimus einzusetzen, unterstreiche das Potenzial der Hardware im industriellen und technologischen Sektor.

Für Virtuix bedeutet dieser erste Enterprise-Abschluss einen wichtigen Meilenstein in der Vermarktung des Omni One Systems. Die Plattform, die für ihre Fähigkeit bekannt ist, physische Laufbewegungen in digitalen Räumen zu ermöglichen, wird nun zu einem Werkzeug für die Ausbildung künstlicher Intelligenz und die Verfeinerung robotischer Motorik.

Technologische Expertise und bisherige Kooperationen

Die Integration des Systems in die Roboterdivision von Tesla knüpft an die bisherige Erfahrung von Virtuix mit professionellen Anwendern an. Das Unternehmen verweist in diesem Zusammenhang auf frühere Kooperationen mit namhaften Organisationen und Behörden. So kamen Technologien von Virtuix bereits in Projekten mit dem Unternehmen Meta, der US-Raumfahrtbehörde NASA sowie dem US-Militär zum Einsatz.

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Durch die Partnerschaft mit der Optimus-Division positioniert sich das Unternehmen nun verstärkt als Zulieferer für die Robotikbranche. Die Fähigkeit, komplexe menschliche Bewegungsdaten effizient in ein digitales Format zu überführen, das für das Training von KI-Modellen genutzt werden kann, gilt in der Branche als kritischer Faktor für den Erfolg humanoider Roboterprojekte.

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