VHS Delmenhorst startet neues Kursprogramm für mentale Gesundheit
11.05.2026 - 12:16:19 | boerse-global.deIm Mai und Juni 2026 bietet sie spezialisierte Kurse zu Resilienz, Emotionsregulation und gesundem Verhalten an.
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„Resilienz – Krisen meistern“: Wochenend-Seminar gegen Überforderung
Ein zentraler Baustein ist der Kurs „Resilienz – Krisen meistern“ am 30. und 31. Mai. Unter der Leitung von Marion Fenker lernen Teilnehmer, schwierige Lebensphasen stabil zu überstehen. Anmeldeschluss ist der 22. Mai.
Am 5. Juni folgt ein Kurs zum Thema „Emotional eating“. Hier geht es um den Zusammenhang zwischen Gefühlen und Essverhalten. Marion Fenker zeigt Strategien zur Verhaltensänderung. Interessierte müssen sich bis zum 29. Mai anmelden.
Einen methodisch neuen Ansatz bietet das Seminar „Neuro Graphik“ am 9. und 10. Juni. Dozentin Carina Meenken nutzt zeichnerische Elemente, um emotionale Blockaden zu bearbeiten. Anmeldeschluss ist der 31. Mai.
Wissenschaft untermauert die Bedeutung von Resilienz-Trainings
Die Relevanz solcher Programme bestätigen aktuelle Forschungsarbeiten. Das LMU Klinikum München untersucht in mehreren Projekten, wie KI-gestützte Trainings gegen Depressionen (Projekt KoDeS) oder VR-Therapien (RISE-VR) wirken. Ein weiterer Fokus liegt auf der Früherkennung psychischer Krisen per Smartphone-App (Projekt Early SoDA).
Besonders alarmierend sind die Zahlen zur Jugend: Laut COPSY-Studie weisen 22,6 Prozent der Kinder und Jugendlichen psychische Auffälligkeiten auf. Vor der Pandemie lag der Wert bei 17,6 Prozent. Das neue Portal „Ich bin alles“ – eine Kooperation der LMU Klinik und der Beisheim Stiftung – soll Lehrkräfte dabei unterstützen, Symptome frühzeitig zu erkennen.
Eine Langzeitstudie der Yale-Universität über 12 Jahre mit 11.000 Probanden zeigt: Eine positive Einstellung zum Altern fördert die körperliche und kognitive Leistung erheblich. 44 Prozent der Teilnehmer mit bejahender Grundhaltung entwickelten eine positive Vitalität.
Auch die Arbeitswelt setzt auf mentale Stärke
Die VDV-Akademie bietet ein spezielles Resilienz-Seminar für Beschäftigte im öffentlichen Nahverkehr an. Vom 2. bis 3. November 2026 sollen Verkehrsmeister und Disponenten in Köln geschult werden.
In der Schweiz kooperiert der NZZ-Verlag mit dem Militär für ein „Crisis Leadership Training“ in der Generalstabsschule in Kriens. Das 18-stündige Seminar bereitet Führungspersonen auf Cyberangriffe oder langanhaltende Stromausfälle vor.
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Die Nachfrage nach Unterstützung trifft jedoch auf ein limitiertes Angebot. In Baden-Württemberg bestehen weiterhin erhebliche Wartezeiten auf Therapieplätze, besonders im ländlichen Raum. Fachverbände wie die Deutsche PsychotherapeutenVereinigung kritisieren bürokratische Hürden und Honorarkürzungen seit dem 1. April 2026.
Prävention als strategische Notwendigkeit
Angesichts der Engpässe gewinnen niederschwellige Angebote an Bedeutung. Die Resilienz-Akademie in Göttingen bietet im Juni 2026 ein viertägiges Trainer-Training zur emotionalen Resilienz an. Auch alternative Methoden wie Achtsamkeitstrainings und Meditation boomen: Im Mai finden bundesweit Retreats statt, von Wochenendseminaren im Kleinwalsertal bis zu Bildungsurlauben in St. Peter Ording.
Das kostenlose Vier-Wochen-Programm „Bürofit“ startet im Juni 2026 und integriert Stressabbau und Ernährung direkt in den Berufsalltag.
Die Initiativen der VHS Delmenhorst sind Teil einer umfassenden Bewegung. Die Stärkung der Resilienz wird nicht mehr als individuelle Aufgabe, sondern als strategische Notwendigkeit für Unternehmen, Bildungseinrichtungen und den Bevölkerungsschutz verstanden. Während die Wissenschaft an digitalen Interventionsmöglichkeiten arbeitet, bleibt die niederschwellige Ausbildung in Basiskompetenzen der Selbstregulation ein wesentlicher Pfeiler der Gesundheitsvorsorge.
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