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VESA DisplayHDR True Black 1400: Neuer Standard für OLED-Monitore

Veröffentlicht: 12.07.2026 um 19:54 Uhr, Redaktion boerse-global.de

VESA führt strengere OLED-Zertifizierung ein. Erste Geräte wie das Lenovo Yoga Pro 16 erfüllen die neuen HDR-Anforderungen.

VESA DisplayHDR True Black 1400: Neuer Standard für OLED-Monitore
Nahaufnahme eines eleganten, modernen OLED-Monitors mit lebendigen, kontrastreichen Grafiken in einem professionellen Umfeld. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Die Video Electronics Standards Association (VESA) hat heute eine verschärfte Zertifizierung für OLED-Panels eingeführt – pünktlich zum Start mehrerer Highend-Monitore von HKC, Philips und MSI.

DisplayHDR True Black 1400: Der neue Goldstandard

Die neue VESA DisplayHDR True Black 1400-Zertifizierung richtet sich an OLED- und QD-OLED-Displays für Profi-Anwender und Enthusiasten. Zertifizierte Geräte müssen eine Spitzenhelligkeit von mindestens 1.400 cd/m² erreichen, bei einer Vollbild-Helligkeit von 700 cd/m². Der Schwarzwert darf 0,0005 cd/m² nicht überschreiten – ein klares Bekenntnis zu den Kontrastvorteilen selbstleuchtender Technologien.

Als erstes Gerät erfüllt das Lenovo Yoga Pro 16-Notebook die neuen Anforderungen. Branchenbeobachter erwarten zudem, dass Samsung noch im Laufe dieses Jahres konforme Panels präsentieren wird. Ein breiterer Marktstart zeichnet sich für 2027 ab.

Multimode-Displays: Flexibilität als Trend

Mehrere Hersteller setzen auf sogenannte Dual- oder Triple-Mode-Displays. Diese erlauben es, zwischen hoher Auflösung und extremen Bildwiederholraten umzuschalten.

Auf der BW2026 präsentierte HKC diese Woche zwei RGB-MiniLED-Monitore: den 31,4 Zoll großen Apex 32U165VD sowie den Apex 27U165D (27 Zoll). Die Displays verfügen über tausende lokale Dimming-Zonen – beim größeren Modell sind es 4.788 – und schalten zwischen 4K bei 165 Hz und Full HD bei 330 Hz um.

Bereits am 11. Juli startete HKC in China die Vorbestellung für den Falcon 27U165A. Der Fast-IPS-Monitor kostet umgerechnet rund 230 Euro und bietet ebenfalls Dual-Mode: 4K bei 165 Hz oder 1080p bei 320 Hz.

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Der neue VESA-Standard verspricht bis zu 1.400 cd/m² Spitzenhelligkeit bei OLEDs. Unser Ratgeber zeigt, welche Monitore die Zertifizierung bereits erfüllen und wie Sie beim Kauf bares Geld sparen. Jetzt kostenlosen OLED-Kaufratgeber anfordern

Philips zog am 10. Juli mit der Evnia M4-Serie für den asiatisch-pazifischen Raum nach. Die Modelle 27M4N3500PT und 27M4N5500PT nutzen ein Triple-Mode-Fast-IPS-Panel. Nutzer wählen zwischen QHD bei 275 Hz, Full HD bei 360 Hz oder HD bei 540 Hz. KI-gestützte Features wie iconglow und Shadow Enhancement sind an Bord. Preise stehen noch aus.

MSI und BenQ: Zwei Strategien für Profis

MSI brachte am 10. Juli den MAG 271KPD7 auf den chinesischen Markt. Der 27-Zöller kostet rund 410 Euro und schaltet per Knopfdruck zwischen 5K und 2K um – im 2K-Modus sind bis zu 300 Hz möglich.

Für Kreativschaffende hat BenQ den PD2732U angekündigt. Der 27-Zoll-4K-IPS-Monitor erscheint am 22. Juli zu einem Preis von rund 650 Euro. Er deckt 99 Prozent der Adobe-RGB- und DCI-P3-Farbräume ab und trägt Pantone- sowie Calman-Zertifizierungen. Thunderbolt 4 mit 90 Watt Ladeleistung rundet das Profi-Paket ab.

Preiskampf bei OLED-Monitoren

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OLED-Monitore werden günstiger: Der Philips Evnia 27M2N8500 fiel auf 465 Euro, der AOC Agon PRO AG276QZD2 auf nur 370 Euro. Unser Report verrät, worauf Sie bei der neuen DisplayHDR-Zertifizierung achten müssen und welche Modelle sich lohnen. OLED-Sparreport jetzt sichern

Parallel zur neuen Zertifizierung sind mehrere bestehende OLED-Modelle heute deutlich günstiger geworden. Der Philips Evnia 27M2N8500 – ein 27-Zoll-QD-OLED-Gaming-Monitor mit 360 Hz – fiel auf Amazon auf 465 Euro. Noch günstiger ist der AOC Agon PRO AG276QZD2: Der QD-OLED-Monitor kostet aktuell nur 370 Euro.

Die Preisbewegungen deuten auf einen intensiven Wettbewerb hin – während die Hersteller sich für die nächste Generation VESA-zertifizierter Hochhelligkeits-Panels rüsten.

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