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Vera Rubin: Samsung startet Massenproduktion für Nvidias KI-Plattform

Veröffentlicht: 10.07.2026 um 10:36 Uhr, Redaktion boerse-global.de

Samsung und Nvidia vertiefen ihre Partnerschaft im KI-Bereich. Ein persönliches Treffen der CEOs soll die milliardenschwere Kooperation bei Speicherchips und Fertigung vorantreiben.

Samsung-Chef trifft Nvidia-CEO: Milliarden-Allianz für KI-Chips
Zwei Führungskräfte, eine ostasiatische und eine kaukasische, schütteln sich über einen Konferenztisch die Hände, im Hintergrund verschwommene KI-Chips und Server. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Samsung-Chef Lee Jae-yong reist Ende Juli zu Nvidia-Gründer Jensen Huang ins Silicon Valley. Es ist das erste persönliche Treffen der beiden Konzernlenker seit neun Monaten – und ein Zeichen für die immer engere Partnerschaft zwischen dem südkoreanischen Elektronikkonzern und dem US-amerikanischen KI-Chipdesigner.

Im Mittelpunkt der Gespräche steht der Ausbau der milliardenschweren Allianz in den Bereichen künstliche Intelligenz und Halbleiterfertigung. Konkret geht es um Samsungs 800-Billionen-Won-Fabrik in Gwangju (umgerechnet rund 540 Milliarden Euro) und den Bau von KI-Rechenzentren, deren Gesamtvolumen Branchenkenner auf über 1.000 Billionen Won schätzt. Die beiden Vorstandschefs wollen zudem die Lieferung von Hochleistungsspeichern koordinieren – darunter Muster des neuen HBM4E – sowie die Produktion des Groq-3-Prozessors.

Enger Schulterschluss nach monatelanger Annäherung

Das Treffen Ende Juli folgt auf Lees Teilnahme an der Sun Valley Conference in Idaho Anfang Juli. Begleitet von Samsungs Foundry-Chef Han Jin-man nutzte Lee das Branchentreffen, um neue Halbleiteraufträge einzuwerben und die Beziehungen zu den Großen der Tech-Welt zu vertiefen. Bereits im Juni hatte Nvidia-CEO Jensen Huang Seoul besucht, sich mit Führungskräften mehrerer koreanischer Konzerne getroffen und ein Nvidia-Forschungszentrum in Südkorea angekündigt.

Die intensive Phase der Annäherung zeigt: Beide Unternehmen werden immer abhängiger voneinander. Nach einem früheren Treffen im Oktober 2025 sicherte sich Südkorea rund 260.000 Nvidia-KI-Chips. Inzwischen umfasst die Kooperation auch Advanced Packaging und Komponenten für autonomes Fahren.

Massenproduktion für Nvidias nächste KI-Plattform

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Samsung startet die Massenproduktion der Enterprise-SSD PM1763 für Nvidias Vera-Rubin-Plattform – mit doppelter Geschwindigkeit und 16 TB Kapazität. Welche Komponenten noch dazugehören und wie Sie als Investor oder IT-Entscheider von der Lieferkette profitieren, zeigt der aktuelle Report. Vera-Rubin-Report jetzt anfordern

Parallel zu den Spitzengesprächen hat Samsung die Massenproduktion der Enterprise-SSD PM1763 gestartet – maßgeschneidert für Nvidias kommende KI-Plattform Vera Rubin, deren Markteinführung für Ende 2026 erwartet wird.

Das Laufwerk nutzt die PCIe-6.0-Schnittstelle und Samsungs Neunte-Generation-V-NAND. Die technischen Daten können sich sehen lassen: Serielle Lesegeschwindigkeiten von 28.400 MB/s und Schreibgeschwindigkeiten von 21.900 MB/s – doppelt so schnell wie der Vorgänger. Mit Kapazitäten von bis zu 16 Terabyte ist die SSD für große Sprachmodelle optimiert und überträgt 40 Gigabyte Daten in rund 1,4 Sekunden.

Neben Speicherlösungen gilt Samsung als Hauptlieferant für weitere Komponenten der Vera-Rubin-Plattform, darunter HBM4-Speicher und SOCAMM2-Module. Laut Marktforschung hielt Samsung im ersten Quartal 2026 einen Anteil von 35 Prozent am Enterprise-SSD-Markt – in einem Segment, dessen Umsatz im Quartalsvergleich um 86,1 Prozent auf 18,46 Milliarden Dollar explodierte.

Rekordzahlen dank KI-Boom

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Der Enterprise-SSD-Markt wuchs im Quartal um 86 % auf 18,46 Mrd. Dollar – Samsung hält 35 % Marktanteil. Wer jetzt die Vera-Rubin-Lieferkette versteht, kann frühzeitig Positionen aufbauen. Der Report liefert eine vollständige Komponenten-Übersicht und eine Investitions-Checkliste für 2026. Komponenten-Übersicht jetzt sichern

Die Zusammenarbeit fällt in eine Zeit außergewöhnlicher Geschäftszahlen für Samsung. Erst Anfang Juli legte der Konzern vorläufige Ergebnisse für das zweite Quartal 2026 vor: einen konsolidierten Umsatz von 171 Billionen Won (rund 112 Milliarden Euro) und einen Rekord-Operating-Profit von 89,4 Billionen Won (rund 58,4 Milliarden Euro).

Analysten führen das Wachstum auf einen fast 20-fachen Gewinnsprung im Vergleich zum Vorjahr zurück. Haupttreiber: die Erholung der Speicherchip-Preise und die hohen Margen bei KI-Hardware. Für das dritte Quartal 2026 rechnen die Experten mit weiterem Rückenwind – geschätzte Umsätze von 130 Milliarden Dollar und operative Gewinne von 66 Milliarden Dollar deuten darauf hin, dass der KI-Boom noch lange nicht an seinem Höhepunkt angelangt ist.

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