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Vera Rubin: Nvidia optimiert HBM-Speicher für kommende GPU-Generation

Veröffentlicht am: 14.08.2026 um 20:53 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Nvidia reduziert CPU-Speicher bei Vera Rubin, setzt auf HBM4 von Samsung, SK Hynix und Micron. Speicherhersteller melden ausgelastete Kapazitäten.

Nvidia setzt bei Vera Rubin auf optimierte HBM-Speicherstrategie
Ein Roboterarm in einem modernen Reinraum fertigt einen komplexen Halbleiter-Wafer für Hochleistungschips. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Im Rahmen aktueller Stellungnahmen hat Nvidia-Chef Jensen Huang den künftigen Kurs des Halbleiterkonzerns bei Speichertechnologien präzisiert. Huang bestätigte, dass das Unternehmen weiterhin massiv auf High Bandwidth Memory (HBM) setzen werde, dabei jedoch auf eine intelligentere Optimierung der Ressourcen abziele.

In diesem Zusammenhang wurden die Branchengrößen Samsung, SK Hynix und Micron für die Produktion von HBM4-Speichern qualifiziert, die in der kommenden Chip-Generation „Vera Rubin“ zum Einsatz kommen sollen.

Optimierte Architektur der Vera-Rubin-Plattform

Die technischen Spezifikationen der neuen Plattform deuten auf eine veränderte Speicherstrategie hin. Einem aktuellen Branchenbericht zufolge wird das System Vera Rubin NVL72 den CPU-SOCAMM-Speicher von rund 55 Terabyte auf etwa 28 Terabyte reduzieren.

Der GPU-spezifische Teil bleibe hingegen unverändert bei 288 Gigabyte HBM4. Für das Modell Rubin Ultra sind laut Unternehmensangaben 768 Gigabyte HBM4E (12-Hi) vorgesehen. Ursprüngliche Planungen für 1 Terabyte (16-Hi) wurden aufgrund von Lieferengpässen angepasst, wobei eine 8-Hi-Konfiguration als Ausweichoption bereitsteht.

Der Marktstart für Vera Rubin ist für das Jahr 2026 vorgesehen. Ergänzend dazu befindet sich die Kyber-Plattform mit dem System NVL576, das 576 GPUs umfasst, im Zeitplan für die zweite Jahreshälfte 2027. Auch die Entwicklung der darauffolgenden Feynman-Generation werde beschleunigt vorangetrieben, was wiederum die Produktion bei Auftragsfertigern wie TSMC ankurbelt.

Kapazitätsausbau und Großaufträge bei Speicherherstellern

Die Qualifizierung der drei großen Speicherproduzenten unterstreicht die angespannte Versorgungslage. Samsung gab an, dass die HBM4-Kapazitäten für das Jahr 2026 bereits vollständig ausgebucht seien.

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Der Konzern verzeichnete vier Monate nach Produktionsstart im Februar einen HBM4-Umsatz von mehr als 1 Milliarde US-Dollar und erwartet bis Ende Juni eine Steigerung auf über 1,2 Milliarden US-Dollar. Für die Nvidia-Rubin-GPU liefert Samsung HBM4-Speicher mit einer Geschwindigkeit von 11,7 Gbps bis zu 13 Gbps und einer Bandbreite von 22 TB/s.

SK Hynix, das im ersten Quartal einen HBM-Marktanteil von 58 Prozent hielt, plant Investitionen in Höhe von 720 Milliarden US-Dollar in ein weltweites Netzwerk von Speicherfabriken. Kernstück ist der Yongin-Cluster, dessen Produktion Anfang 2027 anlaufen soll.

Zudem wurde ein Abkommen mit Nvidia im Volumen von 500 Milliarden US-Dollar sowie der Bau eines Werks für Advanced Packaging im US-Bundesstaat Indiana für 3,87 Milliarden US-Dollar bekannt. Micron steuert für die Vera-Rubin-Chips 36 Gigabyte HBM4 mit einer Leistung von mehr als 2,8 TB/s bei.

Marktdynamik und Warnungen vor Versorgungsengpässen

Trotz der positiven technologischen Aussichten reagierten die Aktienmärkte zunächst volatil auf die Aussagen zur Optimierung. Die Papiere von Micron und SK Hynix verloren zwischenzeitlich 10 Prozent an Wert, Samsung gab um 6 Prozent nach. Am 13. August zeigte sich jedoch eine deutliche Erholung an der südkoreanischen Börse KOSPI, wobei SK Hynix ein Plus von 7,25 Prozent verbuchte.

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SK-Group-Vorsitzender Chey Tae-won bezeichnete Nvidia als den wichtigsten Kunden, betonte jedoch, dass man auch Google und Microsoft beliefere. Er warnte vor einem massiven Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage im Jahr 2027, das er als ein Jahr wie ein Krieg beschrieb. Er prognostizierte ein Risiko der Chipflation, da die Nachfrage der Kunden teilweise das Doppelte der verfügbaren Mengen erreiche.

Diese Verknappung zeigt bereits Auswirkungen auf die Preise im professionellen Segment. Die Nvidia RTX Pro 6000 auf Blackwell-Basis wird aktuell für 16.000 US-Dollar gehandelt, was einer Steigerung von 87 Prozent seit der Markteinführung entspricht. Analysten führen dies unter anderem auf eine Knappheit bei GDDR7-Speichern zurück, die durch die Priorisierung der HBM-Produ

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