VBScript-Entfernung: Microsoft warnt vor Aktivierungsproblemen
Veröffentlicht am: 12.09.2026 um 18:23 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Microsoft hat Unternehmen darauf hingewiesen, dass die geplante Entfernung von VBScript aus Windows die Aktivierung in Firmenumgebungen beeinträchtigen könnte. Wie techspot.com berichtete, drohe insbesondere Betrieben, die zur Lizenzverwaltung auf das Skript Slmgr.vbs setzen, ein Problem: Ohne funktionierendes VBScript könnte die Windows-Aktivierung schlicht unmöglich werden.
Wechsel zu PowerShell empfohlen
Als Ausweg empfiehlt Microsoft laut dem Bericht den Umstieg auf PowerShell. Unternehmen, die bislang Slmgr.vbs zur Verwaltung von Windows-Lizenzen nutzen, sollen auf die entsprechenden PowerShell-Mechanismen umsteigen, bevor VBScript endgültig aus dem System verschwindet.
Derzeit ist VBScript als sogenanntes Feature on Demand (FOD) verfügbar und standardmäßig aktiviert. In einer weiteren Phase soll es nicht mehr standardmäßig aktiv sein, ehe es schließlich vollständig aus Windows entfernt wird. Der Rückzug von VBScript war bereits 2023 angekündigt worden und wird seit 2024 in gestaffelten Schritten umgesetzt, wie cozumpark.com berichtete.
Technische Voraussetzungen für den Umstieg
Zentral für die Umstellung ist laut techspot.com das sogenannte OSLicense-Modul, das für die PowerShell-basierte Aktivierung benötigt wird. Dieses Modul setzt PowerShell 5.1 voraus, das in Windows 11 erst nach dem Update KB5120998 vom August 2026 zur Verfügung steht. Auch cozumpark.com bestätigte in seinem Bericht, dass das OSLicense-Modul in Windows 11 dieses Update oder eine neuere Version erfordert.
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Für Windows Server sieht die Lage anders aus: Dort steht OSLicense laut cozumpark.com erst mit der nächsten Hauptversion zur Verfügung. Erste Tests dazu laufen demnach bereits über den vNext-Build 29651.
Bedeutung für Unternehmen
Für IT-Verantwortliche in Unternehmen bedeutet die Ankündigung, dass Aktivierungsprozesse, die bislang über Slmgr.vbs automatisiert liefen, überprüft und rechtzeitig auf PowerShell umgestellt werden müssen.
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Wer die entsprechenden Updates nicht einspielt oder weiterhin auf veraltete VBScript-Mechanismen setzt, riskiert laut Microsoft, dass sich Windows-Installationen in Firmennetzwerken nicht mehr korrekt aktivieren lassen. Insbesondere bei Windows Server, wo die neue Lösung erst mit der kommenden Hauptversion offiziell verfügbar ist, dürfte der Übergang länger dauern als beim Client-Betriebssystem.
