V-Ray, Blender

V-Ray for Blender: Update 3 bringt AMD-GPU-Rendering und Linux

15.06.2026 - 20:07:34 | boerse-global.de

Chaos veröffentlicht V-Ray for Blender Update 3 mit AMD-GPU-Rendering und Linux-Unterstützung. Neue Tools für Architekten ergänzen das Update.

V-Ray for Blender Update 3: AMD-GPU-Support und Linux-Kompatibilität
V-Ray - A futuristic 3D rendering workspace with multiple monitors displaying complex V-Ray renders and Blender interface, and a glowing AMD GPU. 15.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Die neue Version bringt GPU-Rendering für AMD-Hardware und erweitert die Systemkompatibilität auf Linux.

Chaos hat am heutigen Montag, dem 15. Juni 2026, das dritte Update für V-Ray for Blender veröffentlicht. Die neue Version schafft erstmals vollständige Betriebssystem-Parität: Die Render-Engine läuft nun auch unter Linux – zusätzlich zu Windows und macOS. Für die Open-Source-3D-Suite Blender 5.1 bedeutet das einen deutlichen Schritt nach vorne.

Anzeige

Während Profi-Software wie V-Ray nun auch Linux unterstützt, scheuen viele Nutzer den Wechsel aufgrund der komplizierten Einrichtung. Das kostenlose Linux-Startpaket zeigt Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie Ubuntu parallel zu Windows installieren – ganz ohne Risiko für Ihre bestehenden Daten. Jetzt Linux-Startpaket inklusive Ubuntu-Vollversion gratis sichern

AMD-GPU-Rendering und neue Werkzeuge

Das Herzstück von Update 3 ist die Einführung von AMD-GPU-Rendering über das HIP-Framework (Heterogeneous-computing Interface for Portability). Nutzer mit kompatiblen AMD-Grafikkarten können künftig auf GPU-beschleunigtes Rendering zurückgreifen – vorausgesetzt, das System verfügt über mindestens 16 GB VRAM.

Darüber hinaus bringt das Update zwei neue Werkzeuge für Architekten und Materialdesigner: Der V-Ray Wrangler erleichtert die Bearbeitung von Shader-Knoten, während die neue Parallax Texture-Funktion speziell für detailreichere Architekturvisualisierungen entwickelt wurde.

AMD-Ökosystem: FSR 4.1 und Xbox-PC-App

Die Veröffentlichung fällt mit mehreren wichtigen Entwicklungen im AMD-Universum zusammen. Bereits Anfang Juni auf der Computex 2026 kündigten AMD-Vertreter Andrej Zdravkovic und Terry Makedon die bevorstehende Einführung von FidelityFX Super Resolution (FSR) 4.1 an. Die Technologie soll im Juli 2026 erscheinen und für eine vergleichbare Bildqualität zwischen RDNA 3 (RX 7000-Serie) und RDNA 4 sorgen.

Interessantes Detail: Während die RDNA-3-Version ein INT8-Modell nutzt, setzt RDNA 4 auf FP8. AMD verspricht dennoch vergleichbare Qualität. Unterstützung für ältere RDNA-2-Karten (RX 6000-Serie) soll Anfang 2027 folgen – hier fehlen dedizierte KI-Beschleuniger, weshalb Standard-Stream-Prozessoren zum Einsatz kommen.

Microsoft hat zudem seine Advanced Shader Delivery (ASD)-Technologie auf die Xbox-PC-App ausgeweitet. Die Funktion unterstützt AMD-Radeon-GPUs ab der RX-5000-Serie (RDNA 1) und soll die Ladezeiten in bestimmten Titeln um bis zu 95 Prozent reduzieren. Voraussetzung sind Windows 11 Version 24H2 und AMD-Treiber Version 26.6.1.

Anzeige

Moderne Grafik-Technologien wie ASD setzen zwingend aktuelle Betriebssysteme wie Windows 11 voraus, doch nicht jeder PC erfüllt die offiziellen Anforderungen. Dieser Gratis-Report enthüllt einen legalen Weg, wie Sie das Upgrade auch auf inkompatibler Hardware schnell und ohne Datenverlust durchführen. Kostenlose Anleitung für das Windows 11 Upgrade herunterladen

Sicherheitslücke in AMD-Treibern entdeckt

Nicht nur gute Nachrichten für AMD-Nutzer: Mitte Juni 2026 wurde eine Sicherheitslücke mit der Bezeichnung CVE-2026-46230 offengelegt. Der Fehler mit einem CVSS-Score von 7,1 (hohes Risiko) betrifft den AMDGPU-VCN3-Treiber und damit RDNA-2-basierte Karten der RX-6000-Serie.

Die Schwachstelle beruht auf einer fehlenden Grenzprüfung und könnte theoretisch lokale Speicherzugriffe außerhalb des zulässigen Bereichs ermöglichen. Bislang gibt es keine Hinweise auf aktive Ausnutzung. Ein Kernel-Patch wurde bereits entwickelt.

Die Entdeckung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Sicherheitsexperten einen deutlichen Anstieg der gemeldeten Schwachstellen prognostizieren. Branchenanalysten von FIRST rechnen für 2026 mit rund 66.000 gemeldeten CVEs – ein Anstieg, der vor allem auf den vermehrten Einsatz KI-gestützter Sicherheitsforschungstools zurückgeführt wird.

de | wissenschaft | 69546744 |