Uber-Robotaxis, Zagreb

Uber-Robotaxis ab Juni: Zagreb startet mit Pony.ai-Technik

02.06.2026 - 12:12:55 | boerse-global.de

Uber und Autobrains planen Level-4-Robotaxis in München. Die herstellerunabhängige Flotte soll ab 2026 fahrerlos fahren.

Uber-Robotaxis ab Juni: Zagreb startet mit Pony.ai-Technik - Bild: über boerse-global.de
Uber-Robotaxis ab Juni: Zagreb startet mit Pony.ai-Technik - Bild: über boerse-global.de

Der US-Fahrdienstvermittler bringt gemeinsam mit einem israelischen KI-Spezialisten autonome Taxis auf deutsche Straßen.

Uber und das israelische Unternehmen Autobrains haben eine strategische Partnerschaft bekanntgegeben. Ziel ist der Start eines Robotaxi-Programms in München. Die Ankündigung fiel auf der GTC Taipei Konferenz. Zum Einsatz kommen soll das System „Agentic AI" von Autobrains, kombiniert mit der NVIDIA DRIVE Hyperion-Plattform.

Level 4: Kein Fahrer mehr nötig

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Die Flotte soll mit Fahrzeugen der Autonomiestufe 4 betrieben werden. Das bedeutet: Unter bestimmten Bedingungen ist kein menschlicher Fahrer mehr erforderlich. München ist als erste Stadt für den Einsatz vorgesehen. Die kommerzielle Einführung steht allerdings noch unter dem Vorbehalt der behördlichen Genehmigung.

Das Besondere an der Initiative: Sie ist herstellerunabhängig konzipiert. Die Technik lässt sich in bestehende Serienfahrzeuge verschiedener Hersteller integrieren. Als mögliche Plattformen für die Münchner Flotte gelten Modelle von Audi, BMW, Mercedes und Volkswagen. Dieser Ansatz soll eine skalierbare Flotte über verschiedene Automarken hinweg ermöglichen.

Expansion über Europa: London und Zagreb ziehen nach

Die Zusammenarbeit mit Autobrains ist Teil einer größeren Strategie. Statt eigener Hardware setzt Uber auf Partnerschaften mit Technologieanbietern. In London steht das britische KI-Startup Wayve bereit, um autonome Fahrzeuge auf dem Uber-Netzwerk zu starten. Anfang Juni 2026 signalisierte das Unternehmen, dass der öffentliche Zugang unmittelbar bevorstehe.

Wayve setzt auf einen „End-to-End"-KI-Ansatz, der ohne hochauflösende Karten oder Geofencing auskommt. Das Startup sicherte sich kürzlich 1,5 Milliarden Dollar (umgerechnet rund 1,4 Milliarden Euro) von Investoren wie Softbank, Nvidia, Microsoft und Uber. Zudem besteht eine Partnerschaft mit Stellantis für den nordamerikanischen Markt, der für 2028 anvisiert ist.

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Auch in Kroatien tut sich etwas: Das Startup Project 3 Mobility will am 5. Juni 2026 einen kommerziellen Robotaxi-Dienst in Zagreb starten. Unterstützt wird das Projekt von Uber und dem chinesischen Unternehmen Pony.ai. Der Betrieb beginnt zunächst in einem begrenzten geografischen Gebiet – und mit einem menschlichen Sicherheitsfahrer an Bord. Erst mit entsprechenden Genehmigungen soll dieser später wegfallen.

Städte als zentrale Bühnen

Marktbeobachter sehen in diesen Entwicklungen einen klaren Trend: Die Kommerzialisierung autonomer Fahrzeuge findet lokal statt. Städte werden zu zentralen Austragungsorten des Plattform-Wettbewerbs. Der Erfolg der Programme in München, London und Zagreb wird maßgeblich davon abhängen, ob sie die lokalen Anforderungen an Sicherheit, Betriebseffizienz und öffentliches Vertrauen erfüllen.

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