Trump-Umfrage: Superior Intelligence führt mit 42 Prozent
Veröffentlicht am: 20.09.2026 um 05:42 Uhr | Redaktion boerse-global.de
President Trump hat eine öffentliche Debatte über die künftige Bezeichnung der Künstlichen Intelligenz (KI) angestoßen. Über die sozialen Plattformen X und Truth Social initiierte er Umfragen, um einen neuen Namen für die Technologie zu ermitteln. Zur Auswahl stehen dabei die Begriffe „Superior Intelligence“ (SI), „Extreme Intelligence“ (EI) sowie „Supreme Intelligence“ (SI).
Umfrageergebnisse auf sozialen Plattformen
In den Mitte September veröffentlichten Umfragen zeichnete sich ein deutlicher Trend ab. Auf der Plattform X lag der Vorschlag „Superior Intelligence“ mit einem Anteil von etwa 39 Prozent in der Gunst der Nutzer vorne.
Ein ähnliches Bild ergab sich auf Truth Social: Laut einem Bericht vom 19. September 2026 führte „Superior Intelligence“ dort mit 42 Prozent, während „Extreme Intelligence“ auf 38 Prozent und „Supreme Intelligence“ auf 20 Prozent der Stimmen kam.
Weitere Erhebungen konkretisierten diese Zahlen. Bei einer Beteiligung von über 50.000 Stimmen auf Truth Social entfielen 41 Prozent auf den Vorschlag „Superior Intelligence“. „Extreme Intelligence“ erreichte in dieser Zählung 38 Prozent, während sich 21 Prozent der Teilnehmer für „Supreme Intelligence“ aussprachen.
Wirtschaftliche Bedeutung und regulatorische Haltung
Hinter der Initiative zur Umbenennung steht eine klare wirtschaftspolitische Positionierung. President Trump bezeichnete die Technologie als den bedeutendsten Motor für die wirtschaftliche Entwicklung in der gesamten Geschichte. In diesem Zusammenhang sprach er sich deutlich gegen zusätzliche Regulierungen für den Sektor aus.
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Für die kommende Woche sind zudem Gespräche mit Führungskräften aus der KI-Branche geplant. Das Weiße Haus teilte dazu jedoch mit, dass für solche Treffen derzeit noch kein fester Termin im offiziellen Kalender vermerkt sei.
Die Bestrebungen, etablierte Begriffe oder Institutionen neu zu benennen, folgen einem bekannten Muster: In der Vergangenheit wurden bereits Umbenennungen für den Golf von Mexiko, das Kennedy Center, den Eriesee (Lake Ontario) sowie das Verteidigungsministerium vorgenommen.
Wachsender Widerstand gegen Infrastrukturprojekte
Trotz der politischen Unterstützung für die Technologie stößt der Ausbau der notwendigen Infrastruktur auf gesellschaftliche und politische Hürden. Eine Umfrage von Fox News aus dem Juli verdeutlichte Vorbehalte innerhalb der eigenen Basis: Demnach lehnen 60 Prozent der Republikaner und 53 Prozent der sogenannten MAGA-Wähler den Bau eines Rechenzentrums in ihrer unmittelbaren Nähe ab.
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Auf politischer Ebene haben die Gouverneure Hochul, Shapiro und Abbott bereits Maßnahmen ergriffen, die sich gegen die Ansiedlung oder den Betrieb von Rechenzentren richten. Diese Entwicklung steht im Kontrast zu den Ambitionen, die technologische Vorherrschaft durch großflächige Investitionen zu sichern.
Ethische Bedenken und Forderungen der Industrie
Neben infrastrukturellen Fragen werden auch ethische und sicherheitsrelevante Bedenken laut. Ein Fachmann für Theologie der Saint Louis University sowie Papst Leo XIV. warnten in diesem Zusammenhang vor den potenziellen Risiken, welche die technologische Entwicklung für die Menschenwürde mit sich bringen könnte.
Auch innerhalb der Branche mehren sich Stimmen, die zur Vorsicht mahnen. Dario Amodei, Chef des KI-Unternehmens Anthropic, forderte eine Verlangsamung der Entwicklung. Dieser Einschätzung schlossen sich Branchengrößen wie Sam Altman und Elon Musk an. Jack Clark, ebenfalls von Anthropic, betonte zudem die Notwendigkeit eines sogenannten „Kill Switch“, also eines Notaus-Schalters, um die Kontrolle über die Systeme jederzeit gewährleisten zu können.
