The Witcher 3: Windows 11 und SSD jetzt Pflicht für neue Inhalte
27.05.2026 - 18:18:37 | boerse-global.deMit der Ankündigung der dritten großen Story-Erweiterung Songs of the Past für 2027 verabschiedet sich der polnische Entwickler endgültig von alter Technik. Wer das Rollenspiel künftig spielen will, braucht zwingend eine SSD und Windows 11.
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Windows 10 und HDDs werden Geschichte
Die neuen Mindestanforderungen treten mit dem nächsten großen Update in Kraft. Erstmals in der Geschichte des Titels ist eine klassische Festplatte (HDD) nicht mehr ausreichend. Spieler müssen The Witcher 3 auf einer SSD mit mindestens 70 GB freiem Speicher installieren. Der Grund: Die neuen Inhalte benötigen deutlich schnellere Datenübertragungsraten.
Auch beim Betriebssystem wird der Schlussstrich gezogen. Windows 10 fliegt aus der Unterstützung – eine logische Konsequenz, nachdem Microsoft den Support im Oktober 2025 eingestellt hat. Künftig ist Windows 11 Pflicht. Zudem setzt das Studio ausschließlich auf DirectX 12, ältere Grafik-APIs werden nicht mehr unterstützt.
Die Hardware-Spezifikationen wurden deutlich angehoben:
- Prozessor: AMD Ryzen 5 2600 oder Intel Core i5-8400 (Minimum)
- Grafikkarte: NVIDIA GeForce GTX 1660 oder AMD Radeon RX 5500 XT
- Arbeitsspeicher: 12 GB RAM
- Grafikspeicher: 6 GB VRAM (eine Verdreifachung gegenüber den alten Anforderungen)
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Fools Theory entwickelt die neue Erweiterung
Songs of the Past ist die erste große Story-Erweiterung seit Blood and Wine vor rund zehn Jahren. Entwickelt wird sie nicht allein von CD Projekt Red, sondern in Zusammenarbeit mit Fools Theory. Das externe Studio arbeitet bereits am Remake des ersten The Witcher-Teils und kennt die Marke daher bestens.
Die Erweiterung soll als narrative Brücke zwischen The Witcher 3 und dem angekündigten The Witcher 4 dienen. Brancheninsidern zufolge wird die Handlung stark um Ciri kreisen und möglicherweise eine neue Region auf die Karte bringen. Konkrete Details gibt es noch nicht – die ersten Informationen sollen im Spätsommer 2026 folgen.
Klar ist dagegen, welche Plattformen außen vor bleiben: PlayStation 4 und Xbox One erhalten die Erweiterung nicht. Die technischen Anforderungen des neuen Contents seien schlicht zu hoch für die alte Konsolengeneration – eine Entscheidung, die CD Projekt Red bereits bei Phantom Liberty für Cyberpunk 2077 getroffen hat.
Zehnjähriges Jubiläum und strategische Neuausrichtung
Am 28. Mai 2026 feiert das Studio den zehnten Geburtstag von Blood and Wine mit einem Livestream auf YouTube und Twitch. Ab 17:00 Uhr werden unter anderem Kacper Niepokólczycki und Magdalena Zych zu Gast sein. Ursprünglich als reine Nostalgie-Veranstaltung geplant, dürfte der Stream nun erste Einblicke in Songs of the Past bieten.
Marktbeobachter sehen die Rückkehr zu The Witcher 3 als strategischen Schachzug. Während The Witcher 4 und der Cyberpunk 2077-Nachfolger in Entwicklung sind, hält eine hochkarätige Erweiterung die Community bei der Stange. Gleichzeitig können die Entwickler neue Narrativelemente testen, die später in den Haupttiteln zum Einsatz kommen könnten.
Was die neuen Anforderungen für Spieler bedeuten
Für Besitzer einer PlayStation 5 oder Xbox Series X|S ändert sich nichts – diese Konsolen nutzen bereits NVMe-SSDs und moderne APIs. Anders sieht es im PC-Bereich aus: Wer noch auf eine HDD setzt oder Windows 10 verwendet, muss aufrüsten. Die Verdreifachung des VRAM und die Verdopplung des Speicherplatzes deuten auf hochauflösende Texturen und dichte Umgebungen hin.
Die neuen Mindestanforderungen marken das Ende einer Ära. The Witcher 3 war bekannt für seine vergleichsweise moderate Hardware-Anforderungen – ein Grund, warum das Spiel über Jahre hinweg ein Millionenpublikum erreichte. Mit dem Schritt zu SSD und Windows 11 setzt CD Projekt Red einen neuen Standard für Spiele, die langfristig unterstützt werden. Ob die Community diesen Schritt mitgeht, wird sich in den kommenden Monaten zeigen.
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