The Witcher 3: Erweiterung setzt erstmals Windows 11 und SSD voraus
Veröffentlicht: 15.07.2026 um 12:35 Uhr, Redaktion boerse-global.de
Die kommende Erweiterung „Songs of the Past“ für The Witcher 3: Wild Hunt setzt erstmals Windows 11 und eine SSD voraus – ein radikaler Bruch mit den ursprünglichen Systemanforderungen von 2015.
Windows 11 und SSD werden zur Pflicht
Die neuen Hardware-Vorgaben markieren einen Wendepunkt. Wer das Add-on spielen will, braucht mindestens einen AMD Ryzen 5 2600 oder Intel Core i5-8400. Bei den Grafikkarten sind eine NVIDIA GeForce GTX 1660 oder AMD Radeon RX 5500 XT das absolute Minimum. Zum Vergleich: Das Hauptspiel lief 2015 noch auf einer GTX 660.
Der Zwang zur SSD folgt einem Branchentrend. Herkömmliche Festplatten werden zum Flaschenhals – sie bremsen die Datenübertragung aus. Die im Jahr 2026 veröffentlichte DirectStorage 1.4-Technologie soll Abhilfe schaffen: Sie reduziert die CPU-Last und erlaubt schnellere Datenströme direkt zur Grafikkarte. Doch die Umsetzung bleibt bislang selektiv. Auch andere Titel wie The Sinking City 2 (18. August 2026) oder Onimusha: Way of the Sword (4. September 2026) setzen auf Windows 11 und SSD-Pflicht.
Gemeinschaftsprojekt mit Fool's Theory
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Die Entwicklung von „Songs of the Past“ läuft als Kooperation zwischen CD Projekt Red und dem Studio Fool's Theory. Eigentlich war die Enthüllung für einen Jubiläums-Stream geplant – doch ein Leak über einen Game-Launcher zwang die Unternehmen zur vorzeitigen Bekanntgabe.
Der Release ist für 2027 vorgesehen. Die Erweiterung erscheint für PC, PlayStation 5 und Xbox Series X|S. Auf den Konsolen wird ausdrücklich die PlayStation-5-Edition des Spiels vorausgesetzt. Inhaltlich setzt die Geschichte um den Hexer Geralt fort.
Die Witcher-Reihe wächst rasant
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Die steigenden technischen Anforderungen fallen mit einem massiven Personalausbau bei CD Projekt Red zusammen. Im Rahmen einer Investorentelefonkonferenz 2026 bestätigte CEO Micha? Nowakowski, dass das Team für den nächsten großen Teil, The Witcher IV, auf 513 Mitarbeiter angewachsen ist. Das ist mehr als doppelt so viele wie während der Spitzenentwicklung von The Witcher 3.
Doch der Fokus auf High-End-Hardware kommt zu einer Zeit der Debatte über die Zukunft der Konsolen. Konrad Tomaszkiewicz, ehemaliger Director von The Witcher 3 und heute Chef von Rebel Wolves, äußerte kürzlich die Ansicht, dass eine Verzögerung der nächsten Konsolengeneration wie der PlayStation 6 für Entwickler sogar vorteilhaft sein könnte. Die wachsende Komplexität durch mehrere Plattformen und die steigenden Komponentenkosten – angeheizt durch die KI-Nachfrage – setzten die Studios unter Druck. Branchenberichten zufolge könnten die Herstellungskosten die Verkaufspreise künftiger Konsolen auf bis zu 1.000 Euro treiben.
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