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Swiss AI Weeks: 220 Partner bringen KI in 37 Schweizer Städte

Veröffentlicht am: 02.09.2026 um 09:22 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Die Swiss AI Weeks verbinden bis Oktober 220 Partner in 37 Städten mit Hackathons, Konferenzen und Kunstprojekten rund um vertrauenswürdige KI.

Swiss AI Weeks 2026: Schweiz bündelt KI-Veranstaltungen
Moderne Serverräume in einem Schweizer Technologiezentrum mit blauen Statusleuchten an den Racks. Illustration mit AI erstellt.

In 37 Städten der Schweiz hat am Dienstag die zweite Ausgabe der Swiss AI Weeks begonnen. Bis zum 4. Oktober 2026 organisieren insgesamt 220 Partner ein landesweites Programm, das die technologische Entwicklung und Anwendung künstlicher Intelligenz thematisiert. Mit über 180 geplanten Veranstaltungen und elf Hackathons zielt die Initiative darauf ab, die Schweiz als führenden Standort für technologische Innovationen zu positionieren.

Unter der Leitung von Katka Letzing und Anna Hakobyan liegt der inhaltliche Schwerpunkt in diesem Jahr auf der Entwicklung und Implementierung vertrauenswürdiger KI-Systeme. Die Veranstaltungsreihe soll Experten, Unternehmen und die Öffentlichkeit zusammenbringen, um die Chancen und Herausforderungen der Technologie zu diskutieren.

Hackathons und technologische Schwerpunkte

Ein zentrales Element der Swiss AI Weeks bilden die Programmierwettbewerbe. Der Haupt-Hackathon ist für den 24. und 25. September in Zürich angesetzt. Über einen Zeitraum von 36 Stunden werden die Teilnehmer dort Lösungen erarbeiten, die auf dem Apertus-Sprachmodell basieren. Ergänzend dazu sind spezifische Apertus-Treffen am 17. September in Zürich sowie am 2. Oktober in Lugano geplant.

Auch in anderen Landesteilen finden technische Wettbewerbe statt. In St. Gallen ist eine 24-stündige START Hack Tour Teil des Programms, während in Genf ein gemeinsamer Hackathon der Unternehmen HPE und NVIDIA durchgeführt wird. Diese Formate dienen dazu, die praktische Anwendung von KI-Modellen unter Zeitdruck und in kollaborativen Teams zu erproben.

Regionale Vernetzung und Fachkonferenzen

Die Swiss AI Weeks zeichnen sich durch eine breite regionale Abdeckung aus. Im Kanton Tessin allein sind 25 Veranstaltungen angekündigt, darunter das Merge Film Festival in der Gemeinde Massagno. In der Deutschschweiz bildet das Zürich AI Festival, das vom 28. September bis zum 3. Oktober stattfindet, einen weiteren Schwerpunkt.

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Auf akademischer Ebene veranstaltet das ETH AI Center am 1. Oktober den AI+X Summit. Diese Konferenz soll den Austausch zwischen Forschung und industrieller Anwendung vertiefen. Über den aktuellen Veranstaltungszeitraum hinaus blicken die Organisatoren bereits auf das kommende Jahr: Im Rahmen der Initiative "Road to Geneva" wurde für den 21. und 22. Juni 2027 ein KI-Gipfel in Genf angekündigt.

KI in Kunst und Gesellschaft

Neben technischen und wirtschaftlichen Aspekten findet auch die kulturelle Auseinandersetzung mit künstlicher Intelligenz statt. Das Aargauer Kunsthaus in Aarau zeigt im Rahmen der Aktionswochen die Ausstellung "Artificial Creativity". Vom 26. September 2026 bis zum 10. Januar 2027 präsentieren dort 14 Künstler Werke zur Mensch-Maschine-Kollaboration.

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Die Ausstellung setzt sich kritisch mit der Überzeugungskraft und den sogenannten Halluzinationen von KI-Systemen auseinander. Dabei steht die Frage nach der Verantwortung des Menschen im kreativen Prozess sowie im Umgang mit automatisierten Entscheidungen im Vordergrund. Durch diesen interdisziplinären Ansatz versuchen die Swiss AI Weeks, die gesellschaftlichen Auswirkungen der Technologie über die reine Softwareentwicklung hinaus zu beleuchten.

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