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Surface Laptop Ultra: Nvidia-Chip scheitert an instabilen Treibern

Veröffentlicht am: 29.07.2026 um 17:44 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Tests zeigen: Surface-Laptop-Prototyp mit Nvidia-Chip leidet unter Treibern, günstigere Modelle haben zu wenig Arbeitsspeicher.

Microsoft Surface Laptop: Treiberprobleme und RAM-Engpässe in Tests
Hochwertiger metallischer Laptop aus nächster Nähe auf dunklem Schreibtisch mit weicher professioneller Beleuchtung. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Benchmarks und Tests offenbaren technische Hürden – von instabilen Treibern bis zu knappem Arbeitsspeicher.

Microsoft steht offenbar vor erheblichen Herausforderungen in seiner Surface-Laptop-Reihe. Ein durchgesickertes Prototypen-Modell sowie Tests aktueller Verkaufsmodelle zeigen deutliche Schwächen. Während der kommende Surface Laptop Ultra mit Nvidia-Chip unter Treiberproblemen leidet, kämpfen günstigere Modelle mit zu wenig Arbeitsspeicher.

Nvidia-Chip im Prototyp: Viel Potenzial, viele Probleme

Ein Prototyp des Microsoft Surface Laptop Ultra mit dem Codenamen EV1.5 ist aufgetaucht. Das Herzstück: der Nvidia RTX Spark N1X – eine Einheit aus 20-Kern-Arm-Prozessor und einer GPU mit 6.144 CUDA-Kernen und 24 Gigabyte Arbeitsspeicher. Die ersten Benchmarks zeigen ein gemischtes Bild.

Im Cinebench 2024 erreichte das Gerät 123 Punkte im Single-Core- und 1.386 Punkte im Multi-Core-Test. Im neueren Cinebench 2026 waren es 540 beziehungsweise 5.771 Punkte. Damit liegt die CPU-Leistung auf dem Niveau älterer High-End-Chips der Konkurrenz – bleibt aber hinter dem Apple M4 Max und dem M5 MacBook Pro zurück.

Die Grafikleistung entspricht in etwa einer Desktop-RTX-3060 oder RTX-3060-Ti. Doch die Hardware wird durch instabile Treiber ausgebremst. KI-Workloads auf CUDA-Basis ließen sich mit den verfügbaren Treiberversionen nicht ausführen. Auch bei Spielen gab es Probleme: Die GPU-Taktfrequenz schwankte zwischen 1,5 und 2,3 Gigahertz, was zu Rucklern und Abstürzen führte.

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Der Prototyp arbeitet in einem Leistungsrahmen von 80 bis 95 Watt. Gelobt wurden die Verarbeitungsqualität und die austauschbare SSD. Das Display zeigte jedoch technische Mängel wie Farbverfälschungen und Lichthöfe. Nvidia plant eigenen Angaben zufolge einen breiten Marktstart für RTX-Spark-Laptops im Herbst 2026.

8 Gigabyte RAM: Zu wenig für den Alltag

Während Microsoft an der Zukunft arbeitet, gibt es bei den aktuellen Modellen Kritik. Die Einstiegskonfiguration des Surface Laptop 13 Zoll (2026) kostet rund 950 Euro – und bietet nur 8 Gigabyte Arbeitsspeicher. Tests zeigen: Das reicht für professionelle Anwendungen nicht aus.

Bei gleichzeitiger Nutzung einer Videokonferenz in Teams, mehreren Browser-Tabs und Messenger-Diensten waren 6,7 von 7,6 Gigabyte RAM belegt. Die Folge: Systemabstürze und spürbare Verzögerungen.

Zum Vergleich: Das Vorgängermodell von 2025 bot bereits 16 Gigabyte RAM zu einem niedrigeren Einstiegspreis von rund 860 Euro. Ähnliche Engpässe wurden auch beim Dell XPS 13 mit 8 Gigabyte Arbeitsspeicher beobachtet.

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Sicherheitsupdates in der Pipeline

Unabhängig von den Hardware-Neuerungen setzt Microsoft seine Sicherheitsupdates fort. In den kommenden Monaten sollen Secure-Boot-2023-Zertifikate an Windows-11-PCs ausgeliefert werden. Systeme ohne diese Zertifikate funktionieren zunächst normal weiter und erhalten die Updates über die üblichen Windows-Update-Kanäle.

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