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Surface Laptop Ultra: Microsoft greift Apple mit ARM-Flaggschiff an

Veröffentlicht: 06.07.2026 um 21:44 Uhr, Redaktion boerse-global.de

Microsoft präsentiert das Surface Laptop Ultra mit NVIDIA-Grafik und stellt günstige Modelle ein. Der ARM-Chip liegt teils vor Apples M5.

Surface Laptop Ultra: Microsofts ARM-Offensive gegen Apple
Surface - Schlankes, modernes Laptop mit leuchtendem Bildschirm auf einem minimalistischen Schreibtisch, das leistungsstarke Computerhardware repräsentiert. 06.07.2026 - Bild: über boerse-global.de

Microsoft hat auf der COMPUTEX 2026 in Taipeh das Surface Laptop Ultra vorgestellt – ein klares Signal an den Rivalen aus Cupertino. Der neue Flaggschiff-Laptop setzt auf eine maßgeschneiderte ARM-Architektur und dedizierte Grafik und zielt direkt auf professionelle Nutzer ab. Gleichzeitig zieht sich der Konzern aus dem Einstiegssegment zurück.

Leistungssprung dank NVIDIA-Grafik

Das Herzstück des Surface Laptop Ultra ist die NVIDIA RTX Spark – ein ARM-kompatibler Grafikchip, der speziell für mobile Hochleistungsrechner entwickelt wurde. Erste Benchmarks zeigen: Die RTX Spark liegt 54 Prozent vor Apples aktuellem M5-Chip. Allerdings bleibt sie zwischen 7 und 22 Prozent hinter der leistungsstärkeren M5 Pro-Variante zurück, die in Apples Profi-Maschinen steckt.

Die technische Ausstattung kann sich dennoch sehen lassen: Microsoft verbaut fest verlöteten Arbeitsspeicher mit Kapazitäten von 16 bis 64 Gigabyte. Ein Lichtblick für Bastler: Die M.2-SSD lässt sich weiterhin tauschen. Was das Ganze kosten soll? Dazu schweigt sich der Hersteller bislang aus.

Schluss mit günstigen Geräten

Parallel zur Premium-Offensive räumt Microsoft bei den Einstiegsmodellen auf. Die Surface Go 4 und Surface Laptop Go 3 sind aus dem offiziellen Sortiment verschwunden. Branchenkreisen zufolge sind keine Nachfolger geplant.

Ein mögliches Surface Go 5 mit Qualcomm-ARM-Prozessor wurde demnach eingestellt – angeblich wegen mangelndem Interesse aus der Unternehmenskundschaft. Übrig bleiben im Hardware-Portfolio nur noch das Surface Pro, das Standard-Surface Laptop und der neue Ultra.

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Die Konkurrenz schläft nicht

Der Markt für professionelle Laptops ist 2026 hart umkämpft. ASUS brachte Anfang des Jahres das Zenbook A14 (UX3407) mit dem Snapdragon X2 Elite-Prozessor auf den Markt. Preise: zwischen 1.350 und 2.000 Euro. In Tests übertraf der Snapdragon-Chip den Apple M5 im Geekbench 6 und erreichte eine Akkulaufzeit von über 23 Stunden.

Auch Lenovo hat nachgerüstet: Das ThinkPad T14s Gen 7 (Codename Gorgon Point) setzt auf einen AMD Ryzen AI 7 PRO 450 und unterstützt bis zu 64 GB LPDDR5X-8533 RAM. Mit einer KI-Einheit von 50 TOPS und optionalem 5G-Modem richtet es sich an Unternehmen. Der Einstiegspreis: rund 2.560 Euro.

Apple plant großen Sprung

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Während Microsoft angreift, bereitet Apple den nächsten Schritt vor. Erst im März kam das MacBook Neo für 599 Euro mit A18 Pro-Chip auf den Markt – ein günstiger Einstieg in die Apple-Welt.

Für Ende 2026 erwartet die Branche ein MacBook Pro mit Basis-M6-Chip, das noch im aktuellen Gehäuse erscheinen soll. Spannend wird es 2027: Apple soll die M6 Pro und M6 Max überspringen und direkt auf M7 Pro und M7 Max setzen. Die M7-Architektur verspricht eine Speicherbandbreite von 240 GB/s – ein Plus von 56 Prozent gegenüber dem M5. Mit dem neuen Chip soll auch ein komplett überarbeitetes Design für das Einsteiger-MacBook Pro kommen. Ob der Zeitplan hält, ist fraglich: Engpässe bei Speicherchips könnten die Pläne durchkreuzen.

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