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Steam Machine: Valves neue Gaming-Konsole kostet 1.049 Euro

23.06.2026 - 03:14:42 | boerse-global.de

Valve startet Reservierungsprozess für die neue Steam Machine ab 1.049 Euro. Ein Zufallsprinzip soll Scalper ausbremsen.

Valve Steam Machine: Reservierungsstart mit überraschend hohem Preis
Steam - A close-up of a high-tech gaming console with glowing blue lights and a textured surface, hinting at advanced technology. 23.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Der Spieleentwickler und Plattformbetreiber Valve hat am Montag den Reservierungsprozess für seine neue Steam Machine gestartet. Der Einstiegspreis liegt bei umgerechnet rund 1.049 Euro – deutlich höher als ursprünglich erwartet. Interessierte können sich bis zum 25. Juni registrieren.

Vier Modelle zur Auswahl

Die Steam Machine erscheint in vier Konfigurationen. Die Basisvariante mit 512 GB Speicher kostet 1.049 Euro, das Paket inklusive Controller schlägt mit 1.128 Euro zu Buche. Für die 2-TB-Version verlangt Valve 1.349 Euro beziehungsweise 1.428 Euro mit Controller. Die größeren Modelle heben sich optisch ab: Sie kommen mit Frontplatten aus Walnussholz und rotem Stoff.

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Im Inneren werkelt ein maßgeschneiderter AMD-Prozessor der Zen-4-Generation mit sechs Kernen und zwölf Threads, der bis zu 4,86 GHz erreicht. Die Grafik übernimmt eine RDNA3-GPU mit 28 Compute Units und 8 GB dediziertem GDDR6-VRAM. Dazu gesellen sich 16 GB DDR5-Arbeitsspeicher. Die GPU-Leistung entspricht etwa einer Radeon RX 7600 – das reicht für flüssiges Spielen in 1080p und 1440p. Für 4K-Auflösung empfiehlt sich die Nutzung von Upscaling-Technologien, Valve bestätigte Unterstützung für FSR 4.

Das System läuft mit SteamOS 3 auf Arch-Linux-Basis und der KDE-Plasma-Oberfläche. Ein Pluspunkt für Bastler: M.2-SSD und RAM lassen sich vom Nutzer austauschen. Die Konnektivität umfasst Wi-Fi 6E und Bluetooth 5.3.

Zufallsprinzip gegen Scalper

Valve setzt auf ein ausgeklügeltes System gegen Weiterverkäufer. Nur Steam-Accounts mit Kaufhistorie vor dem 27. April 2026 dürfen in die Warteschlange. Zudem ist maximal ein Gerät pro Haushalt erlaubt.

Nach dem Registrierungsende am 25. Juni lost Valve die Reihenfolge einmalig aus. Ausgewählte Käufer erhalten ab dem 29. Juni eine E-Mail und haben dann 72 Stunden Zeit für den Kaufabschluss. Der Start beschränkt sich zunächst auf Nordamerika, Großbritannien, die EU und Australien. In Japan, Taiwan und Hongkong übernimmt der Partner KOMODO den Vertrieb. Südkorea ist vorerst ausgeschlossen.

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Warum der Preis so hoch ist

Die 1.049 Euro liegen weit über den ursprünglich kolportierten 750 Euro, die Valve noch im November 2025 anvisiert hatte. Das Unternehmen betont, die Konsole zum Selbstkostenpreis anzubieten – anders als die Konkurrenz, die ihre Hardware traditionell subventioniert.

Als Grund für den hohen Preis nennt Valve die globale Komponentenknappheit und gestiegene Kosten für Speicher und Arbeitsspeicher. Haupttreiber ist der anhaltende KI-Boom, der die Nachfrage nach Chips und Speichermodulen in die Höhe treibt. Trotz des hohen Einstiegspreises arbeitet Valve eigenen Angaben zufolge weiterhin am Steam Deck 2.

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