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Steam Machine: Valves Gaming-PC kostet ab 1.039 Euro

23.06.2026 - 06:16:05 | boerse-global.de

Valves Steam Machine startet im Juni 2026 als High-End-PC ohne Subventionen. Das Basismodell kostet 1.039 Euro, die Top-Version 1.359 Euro.

Steam Machine: Valves High-End-Konsole startet ab 1.039 Euro
Steam - A futuristic gaming console with red accents and a subtle glow, connected to a monitor displaying a game. Represents high-end PC gaming. 23.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Das Basismodell kostet 1.039 Euro.

Preisstrategie ohne Subventionen

Valve hat am Montag die offizielle Preisgestaltung für die Steam Machine bekannt gegeben. Anders als Sony oder Microsoft setzt der Spielekonzern auf eine klare High-End-Strategie: Die Hardware wird ohne Verlustzuschüsse verkauft, es gibt keine versteckten Kosten durch Abo-Gebühren.

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Das Einstiegsmodell mit 512 Gigabyte Speicher kostet 1.039 Euro. Wer die leistungsstärkere 2-Terabyte-Version mit edlen Designelementen wie roten Stoff- und Walnussholz-Frontblenden möchte, zahlt 1.359 Euro. Hinzu kommen Controller-Bundles: Die 512-GB-Variante mit Steam-Controller schlägt mit 1.108 Euro zu Buche, die 2-TB-Kombination mit 1.428 Euro.

Technische Ausstattung auf PC-Niveau

Die Spezifikationen lesen sich wie ein Mittelklasse-Gaming-Rechner. Im Inneren arbeitet ein semi-kundenspezifischer AMD Zen 4 Prozessor mit sechs Kernen und zwölf Threads. Die RDNA3-Grafikeinheit verfügt über 28 Compute Units und acht Gigabyte dedizierten GDDR6-Videospeicher mit einer Taktfrequenz von 2,45 Gigahertz. Ergänzt wird das Paket durch 16 Gigabyte DDR5-5600 RAM und eine schnelle NVMe-SSD.

Laut Valve soll die Hardware mit FidelityFX Super Resolution (FSR) 4K-Auflösung bei 60 Bildern pro Sekunde erreichen. Branchenbeobachter sehen die Grafikleistung auf dem Niveau einer Radeon RX 7600.

Warum der hohe Preis?

Valve begründet die Preisgestaltung mit massiv gestiegenen Komponentenkosten. Das Unternehmen spricht von einer „RAM-Krise" und einer beispiellosen Nachfrage nach Hardware durch die Künstliche-Intelligenz-Branche. Anders als Konsolenhersteller, die ihre Geräte oft unter dem Herstellungspreis verkaufen und die Verluste durch Spieleverkäufe und Abos ausgleichen, verzichtet Valve auf dieses Modell.

Die Steam Machine wird als kompakter SteamOS-PC vermarktet – nicht als geschlossene Spielkonsole. Das unterstreicht Valves Bekenntnis zu einem offenen Ökosystem.

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Lotterie gegen Scalper

Um Scalpern das Handwerk zu legen, setzt Valve auf ein ausgeklügeltes Reservierungssystem. Interessenten müssen sich bis zum 25. Juni 2026 um 19 Uhr deutscher Zeit in eine Warteschlange eintragen. Die Vergabe erfolgt nach dem Zufallsprinzip.

Die Hürden sind hoch: Pro Haushalt ist nur ein Gerät erlaubt. Zudem müssen Käufer ein Steam-Konto mit einem Kauf vor dem 27. April 2026 nachweisen. Damit sollen Neuanmeldungen von Scalpern ausgehebelt werden.

Die ersten Auslieferungen beginnen am 29. Juni 2026, die breite Verfügbarkeit ist für den 30. Juni geplant. Ob die Nachfrage das Angebot übersteigen wird, bleibt abzuwarten – die Preisstrategie von Valve dürfte die Zielgruppe jedoch deutlich eingrenzen.

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