Steam Machine: Valve enthüllt Wohnzimmer-Konsole am 23. Juni
19.06.2026 - 21:12:59 | boerse-global.de
Gaming-Fans aufgepasst: Valve steht offenbar kurz vor der Vorstellung einer neuen Steam Machine – und die wird kein Handheld, sondern eine echte Wohnzimmer-Konsole.
Mehrere Leaks und Software-Updates deuten auf eine Enthüllung am 23. Juni 2026 hin. Anders als der tragbare Steam Deck soll das neue Gerät als leistungsstarke Konsole fürs Wohnzimmer positioniert werden.
SteamOS 3.8 liefert erste Hinweise
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Die Hinweise verdichten sich seit dieser Woche. Am 17. Juni registrierte SteamDB mehrere Änderungen an einem versteckten Paket. Nur einen Tag später veröffentlichte Valve SteamOS 3.8 – und das Update enthält explizite Verweise auf die Unterstützung neuer Steam-Machine-Hardware.
Noch konkreter wird es auf der Benchmark-Plattform Geekbench. Dort tauchten Daten zu einem Gerät mit dem Codenamen „Valve Fremont“ auf. Die Werte sprechen eine deutliche Sprache:
- Prozessor: Custom-AMD-Chip mit sechs Kernen und 12 Threads
- Taktfrequenz: Bis zu 4,86 GHz
- Single-Core-Punktzahl: 2.334 – damit übertrifft das System die PlayStation 5
- Multi-Core-Punktzahl: 7.316 – rund doppelt so viel CPU-Leistung wie der Steam Deck
Branchenbeobachter berichten zudem, dass erste Testgeräte bereits im Umlauf seien – ein klares Zeichen für eine bevorstehende Markteinführung.
Technische Daten: Kompakte Box mit PS5-Power
Die durchgesickerten Spezifikationen versprechen einen gewaltigen Sprung nach vorne. Das Herzstück der neuen Steam Machine bildet eine semi-custom RDNA 3 GPU mit 28 Compute Units und 8 GB dediziertem GDDR6-VRAM. Damit sollen 1440p- und 4K-Auflösungen möglich sein – unterstützt durch FidelityFX Super Resolution (FSR).
Die weiteren Details im Überblick:
- Arbeitsspeicher: 16 GB DDR5 RAM, möglicherweise aufrüstbar
- Speicher: NVMe-SSD mit 512 GB bis 2 TB
- Prozessor: Custom AMD Zen 4
- Besonderheiten: HDMI-CEC-Support, „Quick Wake“-Funktion per Controller
Das Gehäuse selbst ist als sechs Zoll großer Würfel mit austauschbaren Frontplatten beschrieben. Nutzer könnten das Design also individuell anpassen.
Preis: Zwischen 800 und 1.300 Euro
Die Preisgestaltung sorgt bereits für Diskussionen. Laut Leaks soll die Steam Machine je nach Speicherkonfiguration zwischen 799 und 1.300 US-Dollar kosten – umgerechnet etwa 740 bis 1.200 Euro. Damit läge das Gerät preislich deutlich über dem Steam Deck.
Analysten führen die hohen Kosten auf anhaltende Komponentenengpässe und eine veränderte Preisstrategie Valves zurück. Während die Hardware mit 4K-Ausgabe und kompaktem Format durchaus überzeuge, sei der Preis für viele potenzielle Käufer eine Enttäuschung.
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Terminplan und Vorbestellungen
Der Fahrplan zeichnet sich ab: Die Enthüllung soll am 23. Juni 2026 um 19 Uhr deutscher Zeit stattfinden. Eine Woche später, am 30. Juni, soll das Reservierungssystem starten. Um Scalpern das Handwerk zu legen, plant Valve offenbar ein verfeinertes Verfahren ähnlich dem des Steam Decks – inklusive eines dreitägigen Fensters für den Kaufabschluss.
Ob die neue Steam Machine tatsächlich den Durchbruch im Wohnzimmer schafft, wird sich zeigen. Klar ist: Valve mischt den Konsolenmarkt kräftig auf.
