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Steam Machine: Sechsmal stärker als das Steam Deck

05.06.2026 - 03:11:15 | boerse-global.de

Valve kündigt den Sommerstart von Steam Machine und Steam Frame an. Die neue Konsole soll sechsmal leistungsstärker als das Steam Deck sein.

Valve bestätigt Steam Machine und Steam Frame für Sommer 2026
Steam - A sleek gaming console in a futuristic living room, connected to a large screen displaying a video game. A VR headset is nearby. 05.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Trotz früherer Verzögerungen durch Komponentenengpässe sollen die Steam Machine und das VR-Headset Steam Frame noch im Sommer 2026 erscheinen. Die Ankündigung vom 4. Juni beendet Spekulationen über eine mögliche weitere Verschiebung.

Ursprünglich war der Release für Anfang des Jahres geplant. Globale Lieferengpässe bei Speicher- und SSD-Komponenten hatten den Zeitplan jedoch durcheinandergebracht. Nun scheinen die Probleme weitgehend gelöst.

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Steam Machine: Sechsmal stärker als das Steam Deck

Die neue Konsole setzt auf SteamOS und ist als reine Linux-Plattform für das Wohnzimmer konzipiert. Im Inneren arbeitet ein semi-custom AMD Zen 4 Prozessor, kombiniert mit einer RDNA 3-Grafikeinheit. Diese verfügt über 28 Compute Units und 8 GB GDDR6-Speicher.

Die Ausstattung umfasst 16 GB DDR5-RAM. Zur Wahl stehen Speichervarianten mit 512 GB oder 2 TB. Interne Benchmarks zeigen: Die Steam Machine ist rund sechsmal leistungsstärker als das handliche Steam Deck. Ein Preis steht noch nicht fest.

Steam Frame: VR ohne Kabel

Das zweite neue Gerät ist ein eigenständiges VR-Headset. Der Steam Frame unterstützt sowohl lokales Abspielen als auch kabelloses Streaming von einem PC. Auch hier fehlen bislang konkrete Preisangaben.

Valve erweitert zudem sein Steam Deck Verified-Programm. Künftig sollen auch Steam Machine und Steam Frame eine Kompatibilitätsprüfung erhalten. Käufer erfahren vor dem Kauf, ob ihre Spiele auf der neuen Hardware laufen.

Vorbereitungen laufen auf Hochtouren

Bereits am 3. Juni tauchten im Steam-Backend lokalisierte Einführungstouren für die Steam Machine in mehreren Sprachen auf. Nur zwei Tage später mehrten sich Hinweise auf ein Reservierungssystem – ähnlich dem Modell, das bereits beim Steam Deck zum Einsatz kam.

Auch die Logistik deutet auf einen baldigen Start hin. Importdaten vom 18. Mai zeigen deutlich gestiegene Frachtgewichte, die mit früheren Hardware-Auslieferungen von Valve übereinstimmen. Am 27. Mai folgte eine Auffrischung der Steam-Deck-Bestände. Bereits im Mai hatte Valve zudem einen überarbeiteten Steam Controller veröffentlicht.

Wettbewerb auf dem Hardware-Markt

Die Ankündigung fällt in eine heiße Phase. Auf der Computex 2026 präsentierten mehrere Hersteller neue High-End-Geräte. Zotac zeigte den Magnus One Ultra – einen Mini-PC mit Desktop-RTX-5080, der für 4K-Gaming bei 60 Bildern pro Sekunde ausgelegt ist. Asus brachte ein leistungsstarkes NUC-Modell mit RTX-5090-Laptop-GPU auf den Markt. Der Einstiegspreis für die 5080-Version liegt bei umgerechnet rund 3.500 Euro.

Linux auf dem Vormarsch – Windows bleibt dominant

Valves Zeitpunkt könnte strategisch kaum besser sein. Die hauseigene SteamOS Holo-Distribution führt das Linux-Gaming-Segment an. Die aktuelle Steam-Hardware-Umfrage vom Mai 2026 zeigt: Windows hält 93,85 Prozent Marktanteil. Linux kommt auf 3,99 Prozent – und davon entfallen über 23 Prozent auf SteamOS Holo.

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Milliardengeschäft und juristische Altlasten

Während Valve die Hardware-Offensive vorbereitet, bleibt ein rechtliches Verfahren präsent. CEO Gabe Newell äußerte sich kürzlich zu den anhaltenden Monopolvorwürfen. Valve diktiere keine Preise auf fremden Plattformen, stellte er klar. Die Klage von Wolfire Games aus dem Jahr 2021 ist weiterhin anhängig. Der prognosticierte Jahresumsatz von Steam für 2026 liegt bei umgerechnet über neun Milliarden Euro.

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