Steam Deck OLED: Valve erhöht Preise um bis zu 40 Prozent
28.05.2026 - 15:24:44 | boerse-global.deMai 2026 massiv angehoben. Käufer müssen in einigen Regionen bis zu 40 Prozent mehr bezahlen.
Preissprung von bis zu 300 Euro
Die beiden Hauptmodelle des Steam Deck OLED sind von der Erhöhung betroffen. Die 512-GB-Version stieg von 549 auf 789 US-Dollar. Das 1-TB-Modell verteuerte sich von 649 auf 949 US-Dollar – ein Aufschlag von 300 Dollar. In Europa zahlen Kunden nun 779 Euro für die 512-GB-Variante und 919 Euro für das 1-TB-Modell. In Großbritannien liegen die Preise bei 649 Pfund beziehungsweise 779 Pfund.
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Als Begründung nennt Valve steigende Kosten für Speicherkomponenten und logistische Herausforderungen. Die Geräte sind wieder auf Lager, die Lieferzeit beträgt drei bis fünf Werktage.
RAM-Krise trifft die gesamte Branche
Branchenbeobachter sehen den Grund in einer Hardwarekrise, die als „RAMageddon" bekannt ist. Der Boom der Künstlichen Intelligenz hat die globale Nachfrage nach RAM- und SSD-Bauteilen explosionsartig steigen lassen. Die Folge: Engpässe und höhere Einkaufspreise für Hersteller von Unterhaltungselektronik.
Der Druck auf die Lieferketten betrifft nicht nur Valve. Auch Nintendo, Sony und Microsoft kämpfen mit gestiegenen Komponentenkosten. Für Valve ist es die erste große Preisanpassung seit Einführung des OLED-Modells.
Refurbished-Geräte als Alternative
Valve hat den Verkauf neuer LCD-Modelle eingestellt. Wer sparen möchte, kann auf generalüberholte Geräte zurückgreifen: Das refurbished 512-GB-OLED kostet 629 Dollar, die 1-TB-Version 759 Dollar. Ein generalüberholtes 512-GB-LCD-Modell gibt es für 359 Dollar.
Zukunftsprojekte unter Druck
Anzeige: Die RAM-Krise treibt nicht nur Valve-Preise – auch Nintendo, Sony und Microsoft sind betroffen. Wer generalüberholte Geräte klug nutzt, kann bis zu 40 Prozent sparen. Unser Guide zeigt, worauf Sie beim Refurbished-Kauf achten müssen. Refurbished-Guide jetzt sichern
Die Preissteigerung wirft Fragen zu Valves kommenden Hardware-Projekten auf. Die „Steam Machine" tauchte am 23. Mai in der Vulkan-Datenbank auf – ein Zeichen, dass die technische Entwicklung abgeschlossen ist. Ursprünglich für März 2026 erwartet, verzögert sich der Launch nun.
Experten hatten mit einem Preis zwischen 800 und 900 Dollar gerechnet. Aufgrund der Speicherkrise könnte der Endpreis nun zwischen 1.200 und 1.500 Dollar liegen.
Bereits Anfang Mai brachte Valve einen neuen Steam Controller für 99 Dollar auf den Markt. Das Zubehör war kurz nach Verkaufsstart ausverkauft – ein weiteres Zeichen für die angespannte Lage im Gaming-Hardware-Markt.
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