Spinnenfäden-Masche: Polizei warnt vor neuer Einbruch-Methode
Veröffentlicht am: 04.07.2026 um 19:03 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Das Landeskriminalamt Oberösterreich schlägt Alarm.
Die „Spinnenfäden-Masche“ im Detail
Die Täter bringen dünne, nahezu unsichtbare Klebefäden zwischen Wohnungstür und Türstock an. Bleibt der Faden nach Stunden oder Tagen unversehrt, wissen die Einbrecher: Die Bewohner sind nicht da. Perfekte Bedingungen für einen gezielten Einbruch.
Betroffen sind vor allem urbane Gebiete. In den vergangenen Tagen meldeten die Städte Linz, Traun, Wels und Steyr mehrere Einbrüche mit dieser Technik.
Die Polizei ruft die Bevölkerung zur Wachsamkeit auf: Wer solche Markierungen an der eigenen Haustür entdeckt, soll sofort den Notruf wählen.
Weitere Einbruchsserien in Deutschland und der Schweiz
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Auch in anderen Regionen waren Einbrecher aktiv. In der Nacht auf Samstag drangen Täter in ein Waffengeschäft in Sitten im Schweizer Kanton Wallis ein. Die Polizei startete eine Großfahndung mit Drohnen, Hundestaffeln und einem Hubschrauber. Ergebnis: fünf mutmaßliche Täter und zwei Komplizen festgenommen. Die Verdächtigen flohen zunächst mit einem Auto mit französischem Kennzeichen.
Im Raum Stuttgart schlugen Unbekannte zwischen Mittwochabend und Donnerstagmorgen zu. In Stuttgart-Weilimdorf hebelten sie ein Fenster auf und stahlen Bargeld im Wert von mehreren Tausend Euro sowie Goldschmuck.
In Niedersachsen registrierte die Arbeiterwohlfahrt (AWO) eine Serie von Einbrüchen in soziale Einrichtungen. Allein in der Region Hannover waren über zehn Kindertagesstätten betroffen.
In Nordrhein-Westfalen ermittelt die Kreispolizei Herford nach einem Einbruch in eine Lagerhalle in Löhne. Die Täter stahlen hochwertige Werkzeuge und Metalle. Der Sachschaden liegt auch hier im Bereich mehrerer Tausend Euro.
Bereits mehrere Einbrüche in Linz, Stuttgart und der Schweiz – die Täter nutzen die neue Faden-Methode. Erhalten Sie einen konkreten Notfallplan für den Verdachtsfall und schützen Sie Ihr Zuhause. Notfallplan jetzt sichern
Warnung vor falschen Bankmitarbeitern
Nicht nur Einbrecher sind aktiv. In Hessen warnten die Behörden vor Betrugsfällen durch falsche Bankmitarbeiter. Am Donnerstag brachten sie in mehreren Orten wie Guxhagen und Elfershausen Senioren um insgesamt über 6.000 Euro.
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