Sparkassen-Phishing, Verbraucherzentrale

Sparkassen-Phishing: Verbraucherzentrale warnt vor S-pushTAN-Betrug

Veröffentlicht am: 17.09.2026 um 05:43 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Die Verbraucherzentrale warnt Sparkassen-Kunden vor gefälschten S-pushTAN-Mails, die über Links Zugangsdaten und Sicherheitsinformationen abgreifen sollen.

Sparkassen-Kunden im Visier: Neue S-pushTAN-Phishingwelle
Ein minimalistisch eingerichtetes, leeres Büro mit kühler Beleuchtung und Schattenwurf, das eine Atmosphäre digitaler Unsicherheit vermittelt. Illustration mit AI erstellt.

Kunden der Sparkassen stehen im Visier von Cyberkriminellen. Die Verbraucherzentrale warnt vor einer neuen Phishing-Welle, bei der betrügerische Nachrichten im Namen des Finanzinstituts im Umlauf sind. Ziel des Angriffs ist es, über gefälschte Benachrichtigungen rund um das Freigabeverfahren S-pushTAN an sensible Zugangsdaten für das Online-Banking zu gelangen.

Wie aus einem Bericht des Portals verbraucherschutzforum.berlin vom 17. September 2026 hervorgeht, fordern die Täter in den elektronischen Schreiben eine dringende Überprüfung der Zugangsdaten. Die gefälschten E-Mails tragen dabei den Betreff S-pushTAN Online – Verifizierung notwendig! und erwecken gezielt den Eindruck einer wichtigen Sicherheitsmitteilung des Bankhauses.

Typische Merkmale der Betrugsversuche

Die Verbraucherschützer weisen darauf hin, dass sich die gefälschten E-Mails anhand mehrerer eindeutiger Warnzeichen identifizieren lassen. Auffällig sei in erster Linie eine unseriöse Absenderadresse, die nicht von den offiziellen Systemen der Sparkassen stammt. Zudem verzichten die Kriminellen auf eine persönliche Anrede der Kundinnen und Kunden, was auf einen massenhaften und ungerichteten Versand der Nachrichten hindeutet.

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Ein weiteres zentrales Merkmal ist ein in der Nachricht platzierter Link. Über diesen Verweis versuchen die Täter, die Empfänger auf nachgebaute Internetseiten zu leiten, um dort Login-Daten und Sicherheitsinformationen abzugreifen. Kriminelle nutzen das etablierte S-pushTAN-Verfahren dabei als Vorwand, um bei den Angeschriebenen Verunsicherung über den Status ihres Kontozugangs zu erzeugen und so voreilige Handlungen zu provozieren.

Empfohlene Schutzmaßnahmen für Betroffene

Angesichts der aktuellen Betrugswelle rät die Verbraucherzentrale zu erhöhter Vorsicht beim Umgang mit eingehenden Banknachrichten. Empfänger sollten den in der E-Mail enthaltenen Link unter keinen Umständen anklicken. Stattdessen wird empfohlen, die betrügerische Nachricht unverzüglich und ohne Interaktion in den Spam-Ordner des E-Mail-Postfachs zu verschieben.

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Sollten Zweifel am Status des eigenen Kontos oder der Funktionsfähigkeit des Freigabeverfahrens bestehen, sollte eine Überprüfung keinesfalls über externe Links aus Nachrichten vorgenommen werden.

Die Verbraucherschützer raten dazu, Statusprüfungen oder administrative Anpassungen ausschließlich über die offizielle App der Sparkasse oder durch den direkten Aufruf des Online-Banking-Portals im Webbrowser durchzuführen. Seriöse Kreditinstitute fordern ihre Kundschaft grundsätzlich nicht per ungesicherter E-Mail zur Verifizierung oder Eingabe vertraulicher Zugangsdaten auf.

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