Smartwatch-Tests: Galaxy Watch 9 hält zwei Tage, Huawei punktet mit Display
Veröffentlicht am: 11.10.2026 um 15:54 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Fachmedien haben umfassende Testberichte zu den neuesten Smartwatch-Modellen veröffentlicht, darunter die Google Pixel Watch 5, die Samsung Galaxy Watch 9 und die Huawei Watch 6 Pro. Die Analysen zeichnen ein detailliertes Bild über die Fortschritte bei Prozessoren, Displays und Sensorik, zeigen jedoch auch anhaltende Einschränkungen bei Akkulaufzeiten und Plattformbindungen auf.
Google Pixel Watch 5: Schrittweise Modellpflege
Ein Testbericht von TechRadar stuft die Google Pixel Watch 5 als solide Android-Smartwatch ein, spricht jedoch von einer schrittweisen Weiterentwicklung. Besitzer der Pixel Watch 3 oder 4 fänden nur wenige Gründe für einen Wechsel.
Zu den Neuerungen zählen eine präzisere GPS-Messung, eine Erkennung von Atemnotfällen sowie Trends zur Insulinresistenz, wobei Berichte darauf hinweisen, dass Blutdruck- und Insulinresistenz-Trends zum Marktstart noch nicht verfügbar sind.
Der KI-Assistent Gemini agiere am Handgelenk noch nicht als vollwertiger Agent. Zudem sei das Angebot von Google Health Premium stark KI-abhängig, während der kostenlose Funktionsumfang limitiert bleibe.
Technisch setzt die Uhr auf den Prozessor Snapdragon W5 Gen 2. Das 45-Millimeter-Modell misst 45 × 45 × 12,5 Millimeter, wiegt 37,5 Gramm ohne Armband und bietet ein Display mit bis zu 3.000 Nits Spitzenhelligkeit.
Bei den Laufzeitangaben mit Always-on-Display nennen Berichte bis zu 30 beziehungsweise 40 Stunden. Preislich startet die Smartwatch ab 400 US-Dollar, während für Schweden Einstiegspreise von 4.990 SEK für die 41-Millimeter-Version und 5.490 SEK für die 45-Millimeter-Variante aufgeführt werden.
Samsung Galaxy Watch 9: Schnellerer Chip und zwei Tage Laufzeit
Die Samsung Galaxy Watch 9 erhielt im Test von Stuff die Höchstwertung von fünf von fünf Sternen. Das Modell arbeitet mit dem Snapdragon Wear Elite, 2 GB Arbeitsspeicher, 32 GB Speicherplatz sowie Wear OS 7 mit One UI 9. Das Aluminiumgehäuse ist im Vergleich zur Vorgängerin um 25 Prozent leichter, das Sportarmband um 17 Prozent.
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Die Spitzenhelligkeit der Displays erreicht 3.000 Nits. Laut den Testern hält die 44-Millimeter-Version bei normaler Nutzung typischerweise zwei Tage pro Ladung durch.
Zu den Analysefunktionen gehören die Erfassung der Körperzusammensetzung sowie eine Carotinoid-Hautanalyse. Das System Vitals erstellt nach einer Woche nächtlicher Nutzung eine persönliche Basislinie.
Ein Praxistest von Dazhe bescheinigte der Uhr eine GPS-Genauigkeit von ±1,2 Metern beim Laufen im offenen Stadtgebiet, registrierte nach zwei Stunden kontinuierlicher Positionsbestimmung jedoch einen Anstieg der Gehäusetemperatur auf 41,3 Grad Celsius.
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Mehrere Gesundheitsfunktionen wie das Elektrokardiogramm bleiben an Samsung-Smartphones gebunden. Preislich beginnt die Uhr ab 380 US-Dollar für die 40-Millimeter- und ab 410 US-Dollar für die 44-Millimeter-Ausführung.
Huawei Watch 6 Pro: Starke Hardware mit Software-Hürden
Netzwelt bewertete die Huawei Watch 6 Pro mit der Gesamtnote 1,9 („gut“). Das 1,38-Zoll-AMOLED-Display erreicht eine Spitzenhelligkeit von bis zu 3.500 Nits, während der Akku eine Laufzeit von etwa zwei bis drei Tagen liefert. Das Keramikmodell wird für 629 Euro geführt, während das Aluminium-Basismodell der Watch 6 bei 399 Euro liegt.
Trotz guter Noten für Sport- und Fitnessfunktionen verweisen die Tester auf deutliche Einschränkungen im Alltag: Die Einrichtung unter Android erfordere Umwege, Google-Anwendungen sowie WhatsApp fehlen vollständig und mobiles Bezahlen ist auf Curve beschränkt. Zudem erfordern erweiterte Trainingspläne ein monatliches Premium-Abonnement für 7,99 Euro.

