Smartwatch-Sensoren: Schlafalgorithmus wird um 11% präziser
05.06.2026 - 11:12:46 | boerse-global.de
Die Gesundheitsbranche erlebt einen technologischen Umbruch.
Oura Ring 5: Winzling mit Durchblick
Moderne Wearables und Gesundheits-Apps sammeln hochsensible Vitaldaten, deren Schutz durch die neue EU-KI-Verordnung strenger reguliert wird. Erfahren Sie in diesem kostenlosen E-Book, welche neuen Kennzeichnungs- und Dokumentationspflichten der AI Act für innovative Technologien vorschreibt. EU AI Act in 5 Schritten verstehen: Fristen, Pflichten und Risikoklassen kompakt erklärt
Der Oura Ring 5 ist da. Das aus Titan gefertigte Gerät ist rund 40 Prozent kleiner als sein Vorgänger. Neue Sensoren erfassen Vitaldaten noch präziser. Der „Health Radar“ analysiert Blutdruck-Signale und die nächtliche Atmung. Spezielle Auswertungen gibt es für Nutzer von GLP-1-Präparaten.
Smartwatches für spezielle Zielgruppen
Amazfit bringt mit den Modellen Balance 3 und Balance Ultra Geräte für Hybrid-Training auf den Markt. Kraft- und Ausdauersportler profitieren von integrierten Offline-Karten. Xiaomi setzt bei der Watch S5 und dem Smart Band 10 Pro auf ein überarbeitetes Sensormodul. Der Schlafalgorithmus soll die Genauigkeit um rund 11 Prozent steigern.
Kann die Konkurrenz mithalten?
Samsung setzt auf KI-Analyse
Samsung kündigt ein großes Update für seine Health-App an. Ab dem 8. Juni 2026 stehen KI-basierte Funktionen wie der „Heart Health Score“ und ein „Fitness Index“ bereit. Die Analyse von fünf nächtlichen Biosignalen liefert detaillierte Einblicke in den Erholungszustand. Die Galaxy Watch 9 wird für den 22. Juli 2026 erwartet.
Auch im Gesundheitswesen selbst hält KI Einzug. Auf der Fachkonferenz DocuWorld in Berlin stellte ein Anbieter einen KI-Assistenten vor. Er soll bis Herbst 2026 die Suche und Extraktion von Daten in Verwaltungsprozessen automatisieren.
Pflegenotstand: Digitale Helfer gesucht
Bis 2049 könnten in Deutschland mindestens 280.000 Pflegekräfte fehlen. Modellprojekte testen bereits digitale Assistenzsysteme. In einem Seniorenheim bei München kommen KI-Sprachdokumentationen, Sturzsensoren und automatisierte Bettsysteme zum Einsatz. Das Bayerische Gesundheitsministerium fördert das Projekt mit 3,1 Millionen Euro.
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In Teltow (Brandenburg) läuft ein ähnlicher Versuch. Eine Software für KI-gestützte Sprachdokumentation ersetzt manuelle Notizen. Fachzentren schätzen die Zeitersparnis auf rund 30 Prozent.
Telemedizin für die Kleinsten
Anfang Juni 2026 startete in Bayern ein neuer Notarztdienst für Neugeborene. 21 Krankenhäuser sind beteiligt. Bei Komplikationen während der Geburt können sie per Video spezialisierte Neonatologen hinzuziehen. Der Freistaat Bayern und private Fördervereine finanzieren das Projekt mit über einer Million Euro.
Früherkennung: Lungenkrebs-Screening gestartet
Seit dem 1. April 2026 haben Raucher zwischen 50 und 75 Jahren Anspruch auf eine Lungenkrebs-Früherkennung per Niedrigdosis-Computertomographie. Die Politik betont die Bedeutung solcher Maßnahmen. Am Weltgesundheitstag im April warb die Kampagne „Together for Science“ für mehr Teilnahme an Screening-Angeboten. Das Ziel: Krankheiten früher erkennen und besser behandeln.
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