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SmartTag 3: Samsung plant Tracker mit Ultra-Breitband-Technologie

Veröffentlicht: 12.07.2026 um 16:54 Uhr, Redaktion boerse-global.de

Samsung plant die Markteinführung des SmartTag 3 mit Ultra-Breitband für präzise Ortung als Antwort auf den Apple AirTag.

Samsung SmartTag 3: Neue Ortungshilfe mit UWB-Technologie
Ein schlanker, moderner Samsung SmartTag 3 Tracker an einem Schlüsselring, der subtil eine digitale Ortung signalisiert. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Nach Informationen des Branchen-Insiders Roland Quandt steht der SmartTag 3 vor der Markteinführung. Mit dem neuen Tracker will Samsung seine Position im wachsenden Markt für Diebstahlprävention und Objektortung stärken - und eine Antwort auf die Anfang des Jahres vorgestellte Apple-Konkurrenz liefern.

Launch im Spätsommer oder Herbst erwartet

Branchenexperten rechnen mit einer Vorstellung des SmartTag 3 im Spätsommer oder Herbst. Als wahrscheinlich gelten eine Präsentation beim Galaxy-Unpacked-Event am 22. Juli oder zeitgleich mit dem Galaxy S26 FE im September.

Der neue Tracker folgt auf den SmartTag 2. Dessen Stärke war die Batterielaufzeit von 500 bis 700 Tagen, und er setzte auf Bluetooth 5.3.

Deutliche technische Upgrades geplant

Für die dritte Generation werden signifikante Verbesserungen erwartet. Dazu gehören eine breitere Kompatibilität im Android-Ökosystem sowie die Integration aktuellerer Kommunikationsstandards.

Samsung setzt wohl verstärkt auf Ultra-Breitband-Technologie (UWB). Damit soll die Präzision bei der Nahbereichsortung steigen. Das wäre die direkte Antwort auf die zweite Generation des Apple AirTag, die im Januar 2026 erschien. Laut Marktberichten verfügt Apples Tracker über einen um 50 Prozent vergrößerten Radius für die Präzisionssuche.

Preiskampf im Tracker-Markt wird härter

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Der SmartTag 2 lag preislich bei etwa 50 bis 54 US-Dollar. Doch das Wettbewerbsumfeld hat sich verändert. Immer mehr Anbieter drängen mit aggressiven Preisstrategien ins Segment.

Hersteller wie Ugreen bieten bereits Viererpacks für rund 26 Euro an - ein Stückpreis von etwa 6,50 Euro. Diese Wettbewerber setzen teilweise auf integrierte Akkus mit USB-C-Ladefunktion oder extrem flache Bauformen für Geldbörsen, die kabelloses Laden unterstützen.

Auch Xiaomi bereitet offenbar einen eigenen Tracker auf Basis einer CR2032-Batterie vor. Samsung muss daher mit dem SmartTag 3 einen technologischen Mehrwert bieten, um sich gegen die günstigere Konkurrenz und die etablierte Apple-Lösung zu behaupten.

Teil einer größeren Hardware-Offensive

Die Einführung des SmartTag 3 ist Teil einer umfassenderen Strategie. Zeitgleich plant Samsung offenbar die Erneuerung seines Wearable-Portfolios. Die kommende Galaxy Watch 9 sowie die Ultra 2 sollen einen technologischen Strategiewechsel markieren.

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Laut Berichten verzichtet Samsung bei den neuen Smartwatches erstmals auf die eigenen Exynos-Chips. Stattdessen setzt das Unternehmen auf den Snapdragon Wear Elite von Qualcomm. Die neuen Modelle sollen unter Wear OS 7 laufen und über deutlich vergrößerte Akkukapazitäten verfügen.

Für die Standardmodelle sind Kapazitäten von bis zu 445 mAh im Gespräch, für das Ultra-Modell ein Akku mit 800 mAh. Die Preisgestaltung soll laut Branchenkreisen bei etwa 409 Euro für die Watch 9 beginnen, während das Ultra-Modell für rund 749 Euro positioniert werden könnte.

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