Smartphone-Sicherheit: NFC-Angriffe auf Android springen um 188%
01.06.2026 - 22:38:49 | boerse-global.deSicherheitsdienstleister verzeichnen einen massiven Anstieg KI-gestützter Angriffe. Gleichzeitig nutzen Kriminelle die Hysterie um Spiele-Releases und Sportevents für Betrugsmaschen.
KI automatisiert Angriffsketten
CrowdStrike meldet: KI-gestützte Cyberangriffe stiegen im Jahresvergleich um 89 Prozent. Die Angreifer professionalisieren sich rasant. Russische Gruppen wie GreyVibe nutzen Sprachmodelle, um parallele Angriffsketten gegen kritische Infrastrukturen zu entwickeln. Iranische Akteure greifen laut Beobachtungen von Google und der Financial Times auf ChatGPT und Gemini zurück – sie programmieren Malware und orchestrieren Phishing-Kampagnen in mehreren Sprachen.
Die neue Kampagne „LLMShare“ zielt direkt auf Privatnutzer. Sie nutzt die Sharing-Funktionen von KI-Tools, um Opfer auf gefälschte Webseiten zu locken. Dort locken gefälschte Fehlermeldungen mit Schadsoftware zum Download.
Angesichts der rasanten Zunahme KI-gestützter Cyberangriffe ist ein proaktiver Schutz für mobile Endgeräte wichtiger denn je. Wie Sie Ihr Android-Smartphone in wenigen Schritten gegen Hacker absichern, erfahren Sie in diesem kostenlosen PDF-Ratgeber. 5 sofort umsetzbare Schutzmaßnahmen entdecken
GTA 6 und FIFA als Betrugsmasche
Das FBI warnte Ende Mai vor vermehrten Phishing-Kampagnen im Umfeld der FIFA. Die Verbraucherzentrale Saarland schlägt Anfang Juni Alarm: Betrügerische Online-Shops bieten angeblich günstige Nationaltrikots an. Käufer riskieren nicht nur Geldverlust, sondern erhalten oft minderwertige oder schadstoffbelastete Ware.
Auch der Hype um GTA 6 zieht Kriminelle an. Der Release-Termin ist für den 19. November 2026 bestätigt. Doch die lange Wartezeit nutzen Betrüger für Desinformationskampagnen und gefälschte Download-Angebote. Auf GitHub tauchten zudem gefälschte Installationsprogramme für KI-Anwendungen auf – sie verbreiten den Deno RAT (Remote Access Trojaner).
Smartphone-Nutzer im Visier
Kaspersky verzeichnete in den ersten vier Monaten 2026 einen Anstieg von NFC-basierten Angriffen auf Android-Geräte um 188 Prozent. Malware-Familien wie „SuperCard X“ oder „NGate“ greifen Transaktionsdaten direkt über die Nahfunk-Schnittstelle ab.
Parallel dazu wächst der Betrug über Messenger-Dienste wie WhatsApp. Betrugsopfer in Deutschland verlieren hier durchschnittlich 1.180 Euro. Besonders alarmierend: In fast der Hälfte der erfolgreichen Fälle entsteht der Schaden bereits innerhalb von 30 Minuten nach der ersten Kontaktaufnahme.
Da Kriminelle verstärkt Android-Schnittstellen und Messenger wie WhatsApp für Betrugsmaschen nutzen, raten IT-Experten zu gezielten Sicherheitsvorkehrungen. Dieser Gratis-Guide zeigt Ihnen, wie Sie Ihre Daten und Transaktionen auf dem Smartphone wirksam schützen. Jetzt gratis herunterladen und WhatsApp, PayPal & Co. endlich sicher nutzen
So schützen Sie sich
Die Megadolon-Malware-Kampagne kompromittierte zuletzt über 5.500 Repositories auf GitHub. Experten raten zu erhöhter Wachsamkeit. Bei unerwarteten Zahlungsaufforderungen oder Links in Messenger-Diensten gilt: Zeitdruck ist ein taktisches Mittel der Täter. Das BSI und Bankenverbände empfehlen, im Verdachtsfall Konten umgehend über den Notruf 116 116 zu sperren. Nutzen Sie offizielle Kommunikationskanäle – klicken Sie nicht auf zugesandte Links.
So schätzen die Börsenprofis Aktien ein!
Für. Immer. Kostenlos.
