Smartphone-Schutz, Festivals

Smartphone-Schutz auf Festivals: Innentasche und Notruf 116 116

29.06.2026 - 10:55:11 | boerse-global.de

Die Polizei Karlsruhe veröffentlicht aktuelle Sicherheitsempfehlungen für Festivals und Großveranstaltungen mit Fokus auf Diebstahlschutz und Hitzevorsorge.

Polizei Karlsruhe: Neue Sicherheitstipps für Festivals und Events
Smartphone-Schutz - Eine Person auf einem Musikfestival steckt ein Smartphone in eine sichere Innentasche, um Diebstahl zu verhindern. 29.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Das Polizeipräsidium Karlsruhe hat jetzt neue Sicherheitsempfehlungen für Besucher von Straßenfesten, Musikfestivals und Public-Viewing-Events veröffentlicht.

Schutz vor Taschendiebstahl: Das raten die Behörden

Im Fokus steht der Schutz von Smartphones, Bargeld und Kreditkarten. Die Polizei empfiehlt, Wertsachen ausschließlich in verschlossenen Innentaschen direkt am Körper zu tragen. Handtaschen sollten so positioniert sein, dass der Verschluss zum Körper zeigt. Zudem raten die Beamten, nur das Nötigste an Bargeld mitzunehmen.

Für den Ernstfall gibt es den zentralen Sperr-Notruf 116 116. Über diese Nummer lassen sich Giro- und Kreditkarten sowie die Identitätsfunktionen mobiler Endgeräte sofort sperren. Bei Gewalt oder akuter Belästigung gilt: Notruf 110 wählen und Umstehende um Zivilcourage bitten.

Großveranstaltungen: Friedlich, aber nicht ohne Risiken

Die Warnungen kommen nicht von ungefähr. Am vergangenen Wochenende zog der CSD-Umzug in München rund 30.000 Teilnehmer an, die Gesamtzuschauerzahl wurde auf 200.000 geschätzt. Parallel startete das 43. Filmfest München mit 1.600 Gästen. Beide Veranstaltungen verliefen laut Polizei friedlich.

Andernorts zeigen sich die Sicherheitsanforderungen als echte Herausforderung. In Dresden wurde die Dixieland-Parade abgesagt – der Veranstalter konnte die Sicherheitsauflagen der Stadt kurzfristig nicht umsetzen. In Bielefeld hingegen senkte der Hauptausschuss die Sondernutzungsgebühren für Stadtteilfeste dauerhaft, um lokale Veranstalter zu entlasten.

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Hitzeschutz und K.o.-Tropfen: Zwei unterschätzte Gefahren

Neben Kriminalität rückt bei sommerlichen Temperaturen der Hitzeschutz in den Fokus. Beim Paul-Kalkbrenner-Konzert in Hamburg mit 20.000 Besuchern wurde der Einlass verschoben, die Organisatoren richteten kostenlose Trinkwasser-Zapfstellen ein. Das Zubrovka House Festival in Stuttgart setzte auf Sprinkleranlagen und Wassernebel für die 2.000 Gäste.

Die Polizei warnt zudem vor K.-o.-Tropfen und rät, Getränke niemals unbeaufsichtigt zu lassen. Auch im Straßenverkehr gilt erhöhte Vorsicht: Die Null-Promille-Grenze betrifft nicht nur Autofahrer, sondern auch Radfahrer und E-Scooter-Nutzer. In Pfarrkirchen klärte die Polizei einen vermeintlichen Diebstahl auf – ein Schlüssel hatte gleich zwei baugleiche E-Scooter entriegelt.

Ausblick: Nächste Großevents stehen an

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Die Sicherheitsvorkehrungen bleiben in den kommenden Tagen relevant. In Saarbrücken startet am Freitag das 50. Altstadtfest. Ab Donnerstag gelten umfangreiche Straßensperrungen und Halteverbote im Bereich der Faßstraße und des Schillerplatzes. Die Stadt empfiehlt die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln, da zentrale Parkflächen wie der Gerberplatz gesperrt bleiben.

Auch im Innviertel bereiten sich Veranstalter auf das „Woodstock der Blasmusik“ vor – im Vorjahr kamen 100.000 Gäste.

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