Smartphone-Nutzung, Gerät

Smartphone-Nutzung: 81 Prozent greifen stündlich zum Gerät

29.05.2026 - 01:39:12 | boerse-global.de

Umfrage zeigt hohe Smartphone-Abhängigkeit: Über die Hälfte der Deutschen wünscht sich mehr Offline-Zeit im Alltag.

Smartphone-Nutzung: 81 Prozent greifen stündlich zum Gerät - Foto: über boerse-global.de
Smartphone-Nutzung: 81 Prozent greifen stündlich zum Gerät - Foto: über boerse-global.de

Das zeigt eine Umfrage der IU Erfurt unter 2.000 Personen im Mai 2026. Über die Hälfte (56 Prozent) wünscht sich mehr Offline-Zeit. Knapp 30 Prozent nutzen bereits den „Nicht stören“-Modus.

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Eltern kämpfen mit der eigenen Bildschirmzeit

Besonders Eltern stehen unter Druck. Eine YouGov-Umfrage unter rund 1.000 Eltern von April und Mai 2026 zeigt: 48 Prozent haben Probleme mit ihrer eigenen Bildschirmzeit. Kein Wunder – 80 Prozent der Kinder zwischen 6 und 12 Jahren nutzen bereits Smartphones oder Tablets.

Die Nachfrage nach gemeinsamen Achtsamkeitsangeboten steigt. In Siegen sind für Juni 2026 spezielle Eltern-Kind-Trainings angekündigt.

„Stille Stunde“ bei Ikea: Unternehmen reagieren

Das Thema erreicht auch die Arbeitswelt. Unter dem Schlagwort „Longevity im Job“ diskutierten Experten im Mai 2026 auf dem New Work Summit in Berlin. Ihre Empfehlungen: Meeting-Spaziergänge, das WOOP-Prinzip und feste Pausenzeiten. Führungskräfte sollen als Vorbild vorangehen.

Großkonzerne passen ihre Umgebungen an. Ikea führt ab Juni 2026 bundesweit die „Stille Stunde“ ein. Jeweils mittwochs zwischen 17 und 19 Uhr bleibt das Licht gedimmt, Musik und Durchsagen entfallen. Ein reizärmeres Umfeld für sensorisch empfindliche Menschen.

In Köln startet Ende Mai 2026 das Programm „Mindful@Work“ – Stresskompetenz-Training direkt im Unternehmensalltag.

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Vagusnerv-Stimulation und analoge Auszeiten

Ein wachsender Trend im Biohacking 2026: die Stimulation des Vagusnervs. Geräte wie Nurosym oder Pulsetto versprechen schnellere Stressreduktion durch Verbesserung der Herzratenvariabilität.

Parallel dazu boomen analoge Alternativen. Die Zenbox oder Dot-to-Dot-Puzzles für Erwachsene – neue Ausgaben erschienen im Mai 2026 – zwingen zur bewussten Abkehr vom Bildschirm.

Mikropausen und Atemtechniken für den Alltag

Niederschwellige Übungen bleiben zentral. Experten des Passauer Wolf empfehlen Mikropausen mit gezielter Bauch- und Brustkorbatmung. Auch zehnminütige Meditationen oder Zähltechniken helfen – das zeigt der Calm Blog.

Doch Achtsamkeit ist nicht nur Kopfsache. Fachberichte betonen den Zusammenhang zwischen Darmgesundheit und Stresslevel. Ballaststoffreiche Ernährung und regelmäßige Bewegung unterstützen die psychische Resilienz.

Ausblick: Workshops, Retreats, Meditationsabende

Für das zweite Halbjahr 2026 zeichnet sich ein dichteres Angebot ab:

  • Workshops: Die Volkshochschule Leipzig plant für September 2026 Kompaktkurse zur Achtsamkeit im Alltag.
  • Retreats: An der Nordsee starten im Oktober und November 2026 zertifizierte Präventionskurse – von Krankenkassen bezuschusst.
  • Regelmäßige Termine: In Oberbayern gibt es von Juni bis Dezember 2026 monatliche Meditationsabende für eine kontinuierliche Praxis.

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