Smartphone-Hitze: Bis zu 42 Grad drohen Akku-Schäden
22.06.2026 - 00:13:24 | boerse-global.de
Smartphones und Laptops drohen bei der anhaltenden Hitzewelle in Südwestdeutschland Schäden durch Überhitzung. Die sogenannte Hitzeglocke könnte laut Meteorologen bis Ende Juni anhalten – mit Spitzenwerten von bis zu 42 Grad.
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Warum die Hitze den Geräten gefährlich wird
Elektronik produziert im Betrieb Eigenwärme. Bei extremer Umgebungshitze kann sie diese Energie schlechter abgeben. Die Folge: Die Gefahr einer Überhitzung steigt, im schlimmsten Fall wird der Akku dauerhaft geschädigt.
Besonders dunkle Gehäuse heizen sich durch Sonneneinstrahlung schneller auf. Ein zusätzliches Risiko entsteht bei rechenintensiven Apps oder schlechtem Netzempfang. Dann erhöht das Gerät die Sendeleistung – und produziert noch mehr Wärme. Branchenkenner empfehlen daher: Bei schwachem Signal lieber in den Flugmodus schalten.
Die wichtigsten Schutzmaßnahmen
Smartphones und Laptops sollten niemals direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt werden. Auch geparkte Autos sind tabu – hier klettern die Temperaturen schnell auf gefährliche Werte. Experten raten zudem, auf Ladevorgänge während extremer Hitze möglichst zu verzichten.
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Ist Aufladen unumgänglich, kommt es auf die Reihenfolge an. Huawei weist darauf hin: Zuerst das Netzteil mit der Steckdose verbinden, dann das Kabel mit dem Gerät. Beim Trennen gilt die umgekehrte Reihenfolge. Eine falsche Abfolge kann durch Überspannungen zu Datenverlust, Leistungsabfall oder Schäden an den Schaltkreisen führen.
Wenn das Gerät überhitzt – richtig reagieren
Moderne Smartphones haben eingebaute Sicherheitsfunktionen. Apples iPhone und iPad zeigen bei kritischen Temperaturen eine Warnung an und schalten sich nötigenfalls selbstständig ab.
Zeigt ein Gerät Überhitzungsanzeichen, gehört es sofort ausgeschaltet und aus der heißen Umgebung entfernt. Wichtig: Langsam abkühlen lassen. Der Kühlschrank ist keine Lösung – das entstehende Kondenswasser kann Kurzschlüsse im Inneren verursachen.
Der Deutsche Wetterdienst rechnet ab dem 30. Juni mit einer leichten Abkühlung auf 20 bis 24 Grad. Bis dahin heißt es: Aufpassen, dass die Technik nicht schlappmacht.
