Smart-Ring-Test von IMTEST: Elf Modelle im Vergleich – Sitz entscheidet
Veröffentlicht am: 31.10.2026 um 12:12 Uhr | Redaktion boerse-global.deDas Verbrauchermagazin IMTEST hat in einem Bericht vom 31. Oktober 2026 einen umfangreichen Vergleichstest von elf Smart-Ring-Modellen veröffentlicht. Die Untersuchung macht deutlich, dass neben den technischen Spezifikationen vor allem der korrekte Sitz der kompakten Wearables am Finger eine entscheidende Rolle für die Messgenauigkeit der Vitalwerte spielt.
RingConn führt das Testfeld an
Als Testsieger ging aus dem Vergleich der RingConn Gen 3 hervor. Das Modell überzeugte die Tester insbesondere durch eine Pulsmessung ohne Abweichung sowie eine Akkulaufzeit von bis zu 14 Tagen. Zudem hebt der Bericht hervor, dass die zugehörige Smartphone-App kostenlos genutzt werden kann.
Den zweiten Platz belegte der RingConn Gen 2, der bei IMTEST als ehemaliger Testsieger geführt wird. Auch dieses Modell setzt auf eine kostenlose App und bietet unter anderem eine Funktion zur Erkennung von Schlafapnoe. Auf dem dritten Platz folgte der Samsung Galaxy Ring. Das Gerät der Südkoreaner kommt auf eine Akkulaufzeit von 6 Tagen, muss im Funktionsumfang jedoch ohne eine Notruffunktion auskommen.
Im günstigeren Marktsegment kürte das Testmagazin den Fitnesstracker-Ring von Newgen Medicals zum Preis-Leistungs-Sieger. Das Modell wird mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 79,90 Euro geführt.
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Oura-Modelle im Premium-Segment
Eine differenzierte Betrachtung erfuhren die Geräte des Herstellers Oura. Der Oura Ring 5 wurde von den Testern als Premium-Modell eingeordnet, setzt für den Zugriff auf den vollen Datensatz allerdings ein kostenpflichtiges Abonnement voraus. Bereits die Vorgängergeneration, der Oura Ring 4, überzeugte im Test durch eine exakte Pulsmessung.
Nach Angaben des Herstellers ist der Oura Ring für den dauerhaften Einsatz konzipiert und erreicht eine Akkulaufzeit von bis zu 8 Tagen. Den wesentlichen Vorteil der Vitaldatenerfassung am Finger sieht das Unternehmen im Vergleich zum Handgelenk im engeren Hautkontakt, welcher verlässlichere Messwerte ermögliche.
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Richtige Platzierung entscheidet über Datenqualität
Für ein verlässliches Tracking kommt es bei den Ringen maßgeblich auf die richtige Handhabung an. Bryn Harrington, Senior Product Marketing Managerin bei Oura, empfiehlt Nutzern, die Smart Rings am Zeige-, Mittel- oder Ringfinger zu tragen.
Der Daumen sowie der kleine Finger seien für eine präzise Erfassung hingegen ungeeignet. Zudem sei zwingend darauf zu achten, dass die integrierten Sensoren des Rings stets an der Handinnenfläche anliegen, um Abweichungen bei den Messungen zu vermeiden.
