Smart Home: Alexa+ und Homey bringen KI-Intelligenz ins Haus
06.06.2026 - 16:02:34 | boerse-global.de
Statt simpler Fernsteuerung dominieren jetzt KI-gestützte Systeme, die selbstständig Entscheidungen treffen. Besonders Sprachassistenten, Reinigungsroboter und Energiemanager profitieren von der neuen Intelligenz.
Sprachsteuerung mit Köpfchen
Alexa+ ist seit Anfang Mai 2026 in Deutschland in einer frühen Zugangsphase. Der Clou: Die Umstellung auf Large Language Models (LLM) macht die Bedienung deutlich natürlicher. Nutzer erstellen komplexe Routinen in Minuten – einfach per Sprachbefehl. Das System versteht Kontext und passt sich über verschiedene Geräte hinweg an individuelle Vorlieben an.
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Parallel dazu treibt Homey die Entwicklung voran. Seit Juni 2026 ist die Smart-Home-Zentrale direkt in ChatGPT integriert. Gerätesteuerung und Automatisierung laufen jetzt per Chat-Eingabe. Die manuelle Konfiguration in App-Oberflächen wird zunehmend überflüssig. Die Einstiegshürde für komplexe Haushaltssysteme sinkt damit spürbar.
Putzroboter werden zu Kletterkünstlern
Die neue Generation von Saugrobotern beeindruckt mit roher Kraft. Modelle wie der MOVA V70 Ultra Complete oder der Dreame X60 Pro Ultra Complete erreichen Saugleistungen zwischen 40.000 und 42.000 Pascal. Doch die eigentliche Innovation steckt in der Beweglichkeit.
KI-gestützte Kamerasysteme erkennen hunderte verschiedene Objekttypen. Die technische Besonderheit: Hindernisse von bis zu zehn Zentimetern Höhe werden einfach überklettert. Manuelle Eingriffe werden seltener. Auch bei der Hygiene haben die Hersteller nachgebessert – Moppreinigung mit bis zu 100 Grad Celsius heißem Wasser und beutellose Absaugstationen mit Zyklon-Technologie sind Standard.
Im Garten setzen sich Mähroboter ohne Begrenzungskabel durch. Langzeittests des Eufy E15 zeigen: Kamera- und KI-Navigation ermöglichen eine unkomplizierte Installation und automatische Kartierung. Einzig bei der Kantenbearbeitung besteht noch Optimierungspotenzial.
Energie sparen mit System
Die HTW Berlin hat 2026 Stromspeicher unter die Lupe genommen. Führende Modelle erreichen Rekord-Effizienzwerte mit einem System Performance Index (SPI) von bis zu 97,0 Prozent in der 10-kW-Klasse. Die Untersuchung zeigt: Niedrige Stand-by-Verluste sind entscheidend für die Gesamteffizienz.
All-in-One-Speichersysteme für Balkonkraftwerke sind seit September 2025 auf dem Markt. Sie sind modular erweiterbar und bieten Notstromfunktionen. Auch Spülmaschinen der Energieeffizienzklasse A setzen auf smarte Steuerung – automatische Türöffnungen zur Trocknung und Smart-Start-Optionen minimieren den Ressourcenverbrauch.
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Überwachungskameras setzen auf Wartungsfreiheit. Integrierte Solarpanels versorgen sie mit Strom, lokale Speicherung macht Cloud-Gebühren überflüssig. Seit Juni 2026 kommen zudem neue Matter-fähige Wassermelder zum Einsatz. Sie unterstützen Zigbee 3.0 und WLAN, haben eine Batterielaufzeit von bis zu zwei Jahren und erkennen Leckagen präzise. Kostspielige Wasserschäden lassen sich so vermeiden.
Das Auto als Hausschlüssel
Auch die Verbindung zwischen Haus und Fahrzeug wird enger. Systeme wie HomeLink integrieren Zutrittskontrollen in Fahrzeug-Infotainment. Tore und Türen lassen sich direkt über das Auto steuern – per Bluetooth und Smartphone-Schnittstellen wie Apple CarPlay oder Android Auto. Zusätzliche Hardware im Fahrzeug ist nicht nötig.
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