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Siemens Eigen Engineering Agent: KI beschleunigt Automatisierung bis 5×

Veröffentlicht am: 01.09.2026 um 12:14 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Siemens integriert einen KI-Agenten ins TIA Portal: Anwender berichten von höherem Tempo, besserer Qualität und kürzerer Einarbeitung.

Siemens bringt KI-Agent für schnelleres Engineering im TIA Portal
Moderne industrielle Fertigungshalle mit automatisierten Robotersystemen und Steuerungseinheiten. Illustration mit AI erstellt.

Siemens hat mit dem Eigen Engineering Agent eine neue, auf künstlicher Intelligenz basierende Lösung für das Totally Integrated Automation Portal (TIA Portal) eingeführt. Das Werkzeug soll zentrale Prozesse in der industriellen Automatisierung grundlegend beschleunigen und vereinfachen.

Der Funktionsumfang des neuen Agents erstreckt sich über die Programmierung speicherprogrammierbarer Steuerungen (PLC), die Visualisierung von Mensch-Maschine-Schnittstellen (HMI) sowie die Konfiguration von Geräten und die Integration von ECAD-Systemen.

Massive Effizienzgewinne in der industriellen Entwicklung

Die Einführung des Eigen Engineering Agents zielt darauf ab, die Produktivität in der Ingenieursarbeit signifikant zu steigern. Erste Anwenderberichte belegen laut Siemens eine deutliche Beschleunigung der Arbeitsabläufe.

Demnach können Aufgaben in der Ausführung zwei- bis fünfmal schneller bewältigt werden als mit konventionellen Methoden. Das Unternehmen gibt an, dass die allgemeine Engineering-Effizienz durch den Einsatz der KI-Unterstützung um bis zu 50 % gesteigert werden konnte.

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Neben der reinen Zeitersparnis steht die Präzision im Fokus der neuen Technologie. Die Qualität der entwickelten Lösungen habe sich durch den Einsatz des Agents um 80 % verbessert. Ein weiterer wesentlicher Faktor für Industriebetriebe ist die drastische Verkürzung der Einarbeitungszeit für neues Personal: Der Zeitraum für das Onboarding, der zuvor üblicherweise mehrere Wochen beanspruchte, konnte auf wenige Tage reduziert werden.

Internationale Markteinführung und Verfügbarkeit

Der Eigen Engineering Agent findet bereits eine breite Akzeptanz im Markt. Mehr als 100 Unternehmen aus insgesamt 19 Ländern haben die Technologie bereits in ihre Arbeitsabläufe übernommen. Im Zuge der globalen Expansion wurde die Lösung Ende August auch in Thailand offiziell gestartet. Dort wird das System über ein Abonnement-Modell vertrieben, was Kunden einen flexiblen Zugriff auf die KI-gestützten Funktionen ermöglicht.

Durch die Integration in das bestehende TIA-Portal-Ökosystem ermöglicht Siemens eine nahtlose Verbindung zwischen den verschiedenen Disziplinen des Engineerings. Die Verknüpfung von ECAD-Daten mit der PLC-Programmierung und der HMI-Erstellung reduziert manuelle Schnittstellenfehler und sorgt für eine konsistente Datenbasis über den gesamten Entwicklungsprozess hinweg.

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Präsentation auf Fachmessen

Für die kommenden Tage hat Siemens weitere Einblicke in die Leistungsfähigkeit des Systems angekündigt. Im Rahmen der Fachveranstaltung NECTEC ACE 2026 ist für den 3. September 2026 eine Live-Demonstration des Eigen Engineering Agents geplant.

Dort soll gezeigt werden, wie die KI-Unterstützung komplexe Konfigurationsaufgaben übernimmt und Ingenieure bei der Erstellung von Automatisierungslösungen entlastet. Das Unternehmen positioniert sich mit diesem Schritt weiter als Vorreiter bei der Anwendung generativer künstlicher Intelligenz im industriellen Umfeld.

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