SharePoint-Report, Probleme

SharePoint-Report: 38 Prozent haben regelmäßig Probleme bei der Suche

Veröffentlicht am: 14.10.2026 um 14:15 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Eine Befragung von 110 Anwendern zeigt Suchprobleme trotz täglicher Nutzung und vorhandener Softwarekenntnisse.

Adepteq-Report: SharePoint-Nutzer suchen vor allem bessere Informationssuche
Ein minimalistischer, leerer Schreibtisch in einem hellen Büro mit einem unscharfen Archivregal im Hintergrund. Illustration mit AI erstellt.

Laut einem Bericht vom 14. Oktober 2026 zeigt der aktuelle SharePoint User Experience Report des IT-Dienstleisters Adepteq einen deutlichen Wandel bei den Herausforderungen im Arbeitsalltag.

Während über lange Zeit vor allem die organisatorische Einführung und die allgemeine Nutzerakzeptanz der Plattform im Mittelpunkt standen, hat sich das Kernproblem für viele Beschäftigte inzwischen verschoben: Die größte Schwierigkeit besteht heute darin, benötigte Informationen effektiv und zügig aufzufinden.

Die Erhebung basiert auf einer Befragung von 110 SharePoint-Nutzern. Zwar weist Adepteq darauf hin, dass diese Stichprobe nicht repräsentativ für die Gesamtheit aller Anwender der Plattform ist, die Ergebnisse spiegeln jedoch wiederkehrende Reibungspunkte in der Praxis wider. So gaben 81 Prozent der befragten Personen an, SharePoint täglich für ihre Aufgaben zu nutzen.

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Trotz dieser hohen Nutzungsfrequenz berichteten 38 Prozent, dass sie täglich oder wöchentlich mit Problemen beim Auffinden von Inhalten konfrontiert sind. Entsprechend sehen die Anwender an dieser Stelle den größten Handlungsbedarf: 36 Prozent gaben an, dass eine bessere Suchfunktion den bedeutendsten positiven Einfluss auf ihre gesamte Nutzererfahrung hätte.

Hohe Anwenderroutine bei anhaltenden Effizienzverlusten

Die Schwierigkeiten bei der Recherche scheinen dabei nicht primär auf mangelnde Kenntnisse zurückzugehen. Immerhin 60 Prozent der befragten Beschäftigten bezeichneten sich selbst als sicher im Umgang mit der Software. Auch das Grundvertrauen in das System ist mehrheitlich vorhanden: 68 Prozent der Teilnehmer zeigten sich zuversichtlich, dass Dokumente auf der Plattform korrekt gespeichert und abgelegt werden.

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Dennoch sehen fast alle Befragten deutliche Reserven für eine produktivere Arbeitsweise. Insgesamt nannten 95 Prozent der Teilnehmer mindestens einen konkreten Arbeitsplatzvorteil, der sich aus einer verbesserten SharePoint-Erfahrung ergeben würde.

Phil Cave, Technical & Digital Transformation Director bei Adepteq, hob hervor, dass die reine Nutzungsintensität der Plattform allein nicht die ganze Geschichte erzähle. Dass Beschäftigte eine Software jeden Tag verwenden, bedeute nicht automatisch, dass dies reibungslos oder effizient geschehe.

Die Bereiche Suche, Auffindbarkeit von Informationen sowie das Vertrauen der Nutzer in die hinterlegten Strukturen seien zentrale Hebel, an denen gezielte Verbesserungen ansetzen müssten.

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