Seniorensport, Tennis

Seniorensport: Tennis fördert Reaktion und kognitives Denken

Veröffentlicht am: 26.07.2026 um 00:18 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Günter Neininger trainiert mit 90 Jahren wöchentlich Tennis. Sein Beispiel zeigt, wie Seniorensport die Vereinszukunft prägt.

90-jähriger Tennisspieler: Vorbild für lebenslange Fitness im Verein
Ein sportlich aktiver Senior spielt konzentriert Tennis auf einem Sandplatz bei hellem Tageslicht. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Der Tennissport gewinnt als lebenslange Aktivität zunehmend an Bedeutung, wie das Beispiel eines aktiven Seniors im Schwarzwald-Baar-Kreis verdeutlicht. Günter Neininger, der im Alter von 90 Jahren weiterhin regelmäßig auf dem Platz steht, gilt als ein Vorbild für sportliche Ausdauer und Vereinstreue. Als ältester aktiver Spieler des TC Südstadt Villingen demonstriert er, wie körperliche Betätigung bis ins hohe Alter möglich ist.

Die sportliche Vita von Günter Neininger ist eng mit der Geschichte des TC Südstadt Villingen verknüpft. Seit nunmehr 40 Jahren spielt er Tennis in diesem Verein und hat dort einen festen Platz in der Gemeinschaft der aktiven Mitglieder. Dass ein Sportler in seinem zehnten Lebensjahrzehnt noch aktiv am Spielbetrieb teilnimmt, stellt eine Besonderheit dar, die über den lokalen Rahmen hinaus Beachtung findet.

Kontinuität und sportliche Routine

Ein wesentlicher Faktor für die langjährige Aktivität scheint die Konsequenz in der Trainingsgestaltung zu sein. Berichten des Südkurier zufolge hält Neininger an einer festen Routine fest: Jeden Montag absolviert er sein Training auf der Anlage des TC Südstadt Villingen. Diese Regelmäßigkeit unterstreicht die Bedeutung strukturierter Bewegungseinheiten, um die physische Mobilität und die koordinativen Fähigkeiten über Jahrzehnte hinweg zu erhalten.

Die Beständigkeit, mit der der 90-Jährige seinen Sport ausübt, wird im Vereinsumfeld besonders gewürdigt. In einer Phase, in der viele Menschen ihre sportlichen Aktivitäten reduzieren oder gänzlich einstellen, zeigt das Beispiel aus Villingen, dass Tennis als Lifetime-Sportart fungieren kann. Die Belastungssteuerung spielt dabei eine zentrale Rolle, um Verletzungen vorzubeugen und die Freude am Spiel langfristig zu bewahren.

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Bedeutung für den Breitensport

Fälle wie jener von Günter Neininger rücken die Rolle von Sportvereinen in den Fokus, die Infrastrukturen für alle Altersgruppen bereitstellen. Die 40-jährige Zugehörigkeit zum TC Südstadt Villingen weist zudem auf die soziale Komponente des Vereinswesens hin. Neben dem rein körperlichen Aspekt des Trainings ist die Einbindung in eine Gemeinschaft ein wesentlicher Motivationsfaktor für Senioren, am aktiven Sportleben teilzuhaben.

Sportmediziner und Experten für Gerontologie weisen regelmäßig darauf hin, dass Rückschlagsportarten wie Tennis besonders geeignet sind, um die kognitiven Funktionen und die Reaktionsschnelligkeit zu fördern. Da beim Tennis ständig Entscheidungen in Bruchteilen von Sekunden getroffen werden müssen, bleibt das Gehirn ähnlich gefordert wie der Bewegungsapparat.

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Ausblick auf den Seniorensport

Die demografische Entwicklung in Deutschland führt dazu, dass die Gruppe der „Best Ager“ und Hochbetagten in den Sportvereinen immer präsenter wird. Vereine, die sich auf diese Zielgruppe einstellen und Angebote schaffen, die bis ins hohe Alter wahrgenommen werden können, sichern sich langfristig ihre Mitgliederbasis. Günter Neininger repräsentiert eine Generation von Sportlern, die den Übergang vom klassischen Wettkampfsport hin zum gesundheitsorientierten Freizeitsport im hohen Alter erfolgreich vollzogen haben.

Sein Beispiel am TC Südstadt Villingen verdeutlicht, dass das Alter kein Hindernis für sportliche Ambitionen sein muss. Solange die körperliche Konstitution es zulässt und die Freude an der Bewegung vorhanden ist, bietet der Tennisplatz Raum für lebenslange Fitness. Die wöchentlichen Montagstermine in Villingen bleiben somit ein Beleg dafür, dass sportliche Leidenschaft keine Altersgrenzen kennt.

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