Schwangerschaft, Vitamin-D-Mangel

Schwangerschaft: 78 Prozent haben Vitamin-D-Mangel laut Studie

29.06.2026 - 04:41:14 | boerse-global.de

Neue Studie belegt: Viele Schwangere in Deutschland nehmen Jod und Folsäure falsch dosiert ein. Vitamin-D-Mangel ist weit verbreitet.

Mikronährstoffmangel bei Schwangeren: Studie zeigt Dosierungsfehler
Schwangerschaft - Eine schwangere Frau berührt ihren Bauch, mit Sonnenlicht, das durch ein Fenster fällt und sie warm beleuchtet. 29.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Trotz hoher Bereitschaft zur Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln hapert es an der korrekten Dosierung.

Studie zeigt: Fast jede zweite Frau dosiert Jod falsch

Eine aktuelle Untersuchung aus dem Jahr 2025 mit 3.363 Schwangeren offenbart deutliche Defizite. 89 Prozent der Teilnehmerinnen nehmen zwar Nahrungsergänzungsmittel – doch die Umsetzung ist oft fehlerhaft.

Besonders kritisch: 46 Prozent der Frauen dosierten ihre Jodzufuhr falsch. Bei Folsäure lag die Fehlerquote bei 37 Prozent. Das ist problematisch, denn Folsäure ist für die neuronale Entwicklung des Fötus entscheidend.

Vitamin-D-Mangel betrifft 78 Prozent der Schwangeren

Anzeige

78 Prozent der Schwangeren haben Vitamin-D-Mangel, 46 Prozent dosieren Jod falsch. Die gute Nachricht: Mit dem richtigen Fahrplan können Sie diese Fehler vermeiden. Unser kostenloser Mikronährstoff-Guide zeigt Ihnen die korrekten Dosierungen und einen 5-Schritte-Plan für eine optimale Versorgung. Jetzt kostenlosen Guide anfordern

Die Lage bei Vitamin D ist noch alarmierender. 78 Prozent der untersuchten Schwangeren wiesen einen Mangel auf – definiert durch einen Serumwert unter 50 nmol/l.

Dabei sind die Empfehlungen der Fachgesellschaften klar. Für eine gesunde Entwicklung werden täglich empfohlen:
- Folsäure: 400 µg
- Jod: 100 bis 150 µg
- Eisen: 27 mg
- Vitamin D: 800 bis 2.000 IE

Bessere Beratung statt reiner Einnahme-Empfehlungen

Anzeige

Fast jede zweite Schwangere dosiert Jod falsch – das muss nicht sein. Unser kostenloser Dosierungs-Guide hilft Ihnen, Folsäure, Jod und Vitamin D korrekt einzunehmen. Er basiert auf den aktuellen Empfehlungen der Fachgesellschaften und ist speziell für Schwangere entwickelt. Dosierungs-Guide jetzt sichern

Eine Hamburger Studie aus dem Jahr 2016 zeigte bereits: 98 Prozent der 200 Teilnehmerinnen hatten eine unzureichende Jodaufnahme. Die neue Studie bestätigt den Trend – immerhin verbesserten 69 Prozent der Frauen ihre Ernährung bewusst.

Doch die reine Empfehlung zur Supplementierung reicht offenbar nicht. Fachleute fordern eine gezieltere Beratung, um Dosierungsfehler zu vermeiden. Der Wille ist da – die präzise Umsetzung bleibt die Hürde.

de | wissenschaft | 69649377 |