Saugroboter, Treppenstufen

Saugroboter: 42.000 Pa und Treppenstufen bis 30 cm

Veröffentlicht am: 22.07.2026 um 21:30 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Saugroboter erreichen bis zu 42.000 Pascal, während Öko-Test bei Waschmitteln deutliche Qualitätsunterschiede aufdeckt.

Haushaltspflege im Wandel: Saugroboter und Öko-Test-Ergebnisse
Ein moderner Saugroboter reinigt den Boden in einem hellen, minimalistischen Wohnraum. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Die Haushaltspflege erlebt einen doppelten Wandel. Saugroboter erreichen neue Leistungsrekorde, während Öko-Test bei Waschmitteln klare Unterschiede aufzeigt.

Saugkraft schießt durch die Decke

In der Saugrobotik geht es steil nach oben. Mittelklasse-Geräte erreichen inzwischen 30.000 Pascal (Pa) Saugleistung. Flaggschiff-Modelle knacken die 40.000-Pa-Marke.

Der MOVA V70 Ultra Complete bringt es auf 40.000 Pa. Noch einen drauf setzt der DREAME X60 Pro Ultra Complete mit prognostizierten 42.000 Pa. Erscheinungstermin: später im Jahr.

Doch es geht nicht nur um reine Power. Die Hersteller treiben die Autonomie voran. Neue Systeme reinigen ihre Wischmopps selbst – mit Heißwasser bis 100 °C. Sie wechseln automatisch die Pad-Typen, je nach Untergrund. Das „MopSwap“-System hält verschiedene Reinigungstextilien für unterschiedliche Verschmutzungsgrade bereit.

Der nächste große Sprung: Treppensteigen. Erste Modelle sollen künftig Stufen bis zu 30 Zentimeter Höhe überwinden. Das verändert die Einsatzfähigkeit in mehrstöckigen Wohnungen grundlegend.

Öko-Test: Überraschung im Waschmittel-Regal

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Parallel zur Technik rückt die Chemie in den Fokus. Öko-Test untersuchte im März 2026 insgesamt 28 Vollwaschmittelpulver. Das Ergebnis: deutliche Qualitätsunterschiede.

Everdrop erhielt die Bestnote. Etablierte Marken wie Ariel, Lenor und Persil kamen nur auf „ausreichend“. Die Kritik: Phosphonate, schwer abbaubare Tenside und optische Aufheller.

Trotz der Mängel: 17 Produkte bescheinigten die Tester eine sehr gute Reinigungsleistung. Für effektive Keimabtötung empfehlen Experten bleichmittelhaltige Vollwaschmittel bei mindestens 40 °C – oder monatliche Kochwäschen bei 60 °C.

Fensterputzer mit System

Die Automatisierung erobert auch vertikale Flächen. Fensterputzroboter nutzen Hybridsysteme mit rotierenden Mops und polierenden Pads. Der HUTT 10 zeigt bei Standardfenstern hohe Effizienz. Schwachstelle: die Ecken.

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Für draußen gibt es kompakte Akku-Druckreiniger. Mit rund 25 bar Arbeitsdruck und Selbstansaugfunktion eignen sie sich für Terrassen oder Fahrzeuge.

Hygiene-Intervalle: So oft solltet ihr wechseln

Mikrobiologen empfehlen klare Rhythmen:

  • Bettwäsche: Alle zwei bis vier Wochen. Bei starkem Schwitzen wöchentlich.
  • Handtücher: Nach maximal zwei bis drei Tagen. Duschtücher nach der dritten Nutzung.
  • Putzlappen: Spätestens nach drei Tagen austauschen. Sonst droht Keimbildung.

Zukunftsausblick: Fenster, die Strom erzeugen

Für empfindliche Bereiche wie Werkzeugschränke bleibt Silica-Gel das Mittel der Wahl. Wichtig: auf transparentes, ungiftiges Gel achten – das blaue ist gesundheitlich bedenklich.

Forscher des University College London arbeiten an einer doppelten Innovation: halbtransparente Solarfenster auf Perowskit-Basis. Die Folien nutzen nicht nur Sonnenlicht von außen, sondern auch Kunstlicht aus Innenräumen. Unter Innenlichtbedingungen erreichen sie Wirkungsgrade bis zu 22 Prozent.

Solche Fenster könnten künftig die Energieversorgung automatisierter Haushaltsgeräte direkt über die Gebäudeflächen unterstützen. Der Putzroboter tankt dann quasi übers Fenster.

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