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Samsung SDS: GPU-Dienst für KI-Forschung ab Juli gestartet

Veröffentlicht am: 11.08.2026 um 02:34 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Samsung SDS gewinnt Ausschreibung für staatliches KI-Rechenzentrum und liefert NVIDIA H100 sowie Blackwell B300-GPUs für nationale Forschungsinitiativen.

Samsung SDS startet GPUaaS für südkoreanische KI-Forschungsprojekte
Moderne Server-Infrastruktur mit Hochleistungs-GPU-Clustern in einem professionellen Rechenzentrum. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Der südkoreanische IT-Dienstleister Samsung SDS hat den offiziellen Start eines spezialisierten GPU-Computing-Dienstes bekannt gegeben. Das Angebot ist darauf ausgerichtet, nationale Forschungsinitiativen im Bereich der künstlichen Intelligenz (KI) mit der notwendigen Rechenleistung zu versorgen. Das Unternehmen fungiert dabei als zentraler Infrastrukturpartner für staatlich geförderte Projekte.

Samsung SDS wurde im Rahmen einer Ausschreibung als GPU-Lieferant für das „2026 AI Research Computing Support Project“ ausgewählt. Dieses Projekt wird vom südkoreanischen Ministerium für Wissenschaft und ICT (MSIT) sowie dem Institut für Informations- und Kommunikationstechnologieplanung und -bewertung (IITP) koordiniert. Bei dem Auswahlverfahren belegte Samsung SDS den ersten Platz unter mehreren konkurrierenden Anbietern.

Projektumfang und technologische Ausstattung

Der operative Dienstbeginn für die Unterstützung der Forschungsinitiativen erfolgte bereits am 20. Juli 2026. Das Gesamtbudget für das Infrastrukturprojekt beläuft sich auf circa 15,3 Milliarden Won, was einem Wert von etwa 10,8 Millionen US-Dollar entspricht. Die vertraglich vereinbarte Laufzeit des Vorhabens erstreckt sich bis März 2027.

Im Zentrum des Dienstleistungsangebots steht die Bereitstellung von Hochleistungs-GPU-Clustern. Samsung SDS setzt hierfür auf moderne Hardware-Lösungen von NVIDIA, konkret auf die Modelle H100 sowie die Blackwell Ultra-Serie (B300). Die B300-GPUs stellen eine technologische Weiterentwicklung dar, welche die Spezifikationen der vorangegangenen Hopper-Klasse deutlich übertrifft. Damit stellt das Unternehmen sicher, dass die nationalen Forschungsteams Zugriff auf Rechenkapazitäten erhalten, die den Anforderungen komplexer KI-Modellierungen gerecht werden.

Ausbau der Cloud-basierten KI-Infrastruktur

Der aktuelle Start des spezialisierten Dienstes für staatliche Projekte folgt auf eine kontinuierliche Erweiterung des Portfolios von Samsung SDS im Bereich der Rechenleistung als Dienstleistung (GPUaaS). Bereits im März des laufenden Jahres hatte das Unternehmen B300-GPU-Dienste auf der Samsung Cloud Platform (SCP) zugänglich gemacht. Im Juli wurde das Angebot zudem um NPU-basierte Dienste (NPUaaS) erweitert, bei denen die Renegade-Technologie von FuriosaAI zum Einsatz kommt.

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Durch die Integration dieser verschiedenen Hardware-Architekturen positioniert sich der Dienstleister als breit aufgestellter Anbieter für KI-Infrastrukturen. Die Auswahl durch das Ministerium unterstreicht die Bestrebungen, eine technologische Basis für Forschungsprojekte zu schaffen, die im globalen Wettbewerb bestehen kann.

Fokus auf Stabilität und Wettbewerbsfähigkeit

In Bezug auf die strategische Ausrichtung des Projekts hob Vice President Lee Ho-jun die Bedeutung einer zuverlässigen Infrastruktur hervor. Ziel sei es, stabile Dienste anzubieten, die eine KI-Infrastruktur von Weltklasse ermöglichen. Durch die Bereitstellung der Blackwell-Plattform und der H100-Systeme soll sichergestellt werden, dass die geförderten Forschungsinstitute ihre Projekte ohne Hardware-Engpässe vorantreiben können.

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Die Initiative ist Teil einer übergeordneten Strategie, die südkoreanische KI-Forschung durch gezielte Investitionen in Cloud-Ressourcen und modernste Halbleitertechnologien zu stärken. Mit dem Abschluss des Projekts im Frühjahr 2027 wird eine erste Bilanz über die Effizienz der bereitgestellten Rechenleistung für die beteiligten Forschungsorganisationen erwartet.

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