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Samsung Family Hub: Google Gemini erweitert KI-Objekterkennung

Veröffentlicht am: 03.09.2026 um 19:39 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Neue Geräte von Samsung, Miele, Bosch und Siemens verbinden Bilderkennung, Sprachmodelle und Energiemanagement für mehr Automatisierung im Haushalt.

Samsung, Miele und Bosch treiben KI im Smart Home voran
Eine moderne, minimalistische Küche mit klaren Linien und natürlichem Lichteinfall. Illustration mit AI erstellt.

Die Vernetzung des privaten Haushalts erreicht durch die Integration fortschrittlicher Sprachmodelle und kamerabasierter Bilderkennung eine neue technologische Stufe.

Ein zentraler Bestandteil dieser Entwicklung ist das Software-Update für die Samsung Family Hub Kühlschränke sowie das Modell Bespoke AI French Door RM94F. Durch die Implementierung von Google Gemini wird die Funktion „AI Vision Inside“ signifikant erweitert, um die Effizienz in der Vorratshaltung zu steigern.

Automatisierung und Objekterkennung in der Küche

Die technologische Neuerung bei Samsung ermöglicht es den Geräten, eine deutlich größere Vielfalt an Lebensmitteln automatisiert zu identifizieren. Ein wesentlicher Fortschritt liegt in der Erkennung von selbstbeschrifteten Behältern, was die digitale Inventarisierung des Kühlschrankinhalts präzisiert.

Flankierend zu diesen Software-Optimierungen wurden Anfang September 2026 neue Hardware-Varianten präsentiert. Dazu zählen French-Door-Modelle, die einen geringen Seitenabstand von nur 4 mm benötigen, sowie die Slim French Door Serie 83 mit einer Breite von 83,4 cm. Bei den 185 cm hohen Kühl-Gefrierkombinationen liegt der Fokus zudem auf der Energieeffizienz, wobei Modelle der Klassen A und B eingeführt wurden.

Auch andere Branchenteilnehmer setzen verstärkt auf optische Sensoren in der Küche. Miele präsentierte mit dem G8 Diamond einen Geschirrspüler, der mittels einer AutoVision-Kamera die Beladung sowie die Geschirrarten erkennt und den Spülprozess selbstständig anpasst.

Das Gerät verfügt über ein automatisches Dosiersystem und erreicht eine Energieeffizienz, die bis zu 25 Prozent unter dem Grenzwert der Klasse A liegt. Der Marktstart in Deutschland, Österreich und der Schweiz ist für April 2027 vorgesehen.

Das Unternehmen, das im Jahr 2025 einen Umsatz von 5,16 Milliarden Euro erwirtschaftete, integriert zudem KI-basierte Assistenzsysteme wie den CulinaryCoach in seine App-Umgebung.

Effizienzsteigerung bei Großgeräten und Backöfen

Im Bereich der Koch- und Wäschepflege zeichnet sich ein Trend zur ressourcenschonenden Automatisierung ab. Siemens führt in der iQ700-Serie eine Gerichterkennung ein, die über 100 Speisen identifizieren kann. Parallel dazu nutzt der Kaffeevollautomat EQ600 iAroma generative KI über Alexa+, um die Bedienung zu vereinfachen.

Bei den Waschtrocknern setzt sich die Wärmepumpentechnologie durch. Bosch stellte in der Serie 8 ein Modell vor, das im Vergleich zu herkömmlicher Kondensatortechnik bis zu 20 Liter Wasser und 54 Prozent Energie einspare. Ein ähnliches System findet sich im iQ700 Waschtrockner von Siemens, der für 11 kg Waschen und 6 kg Trocknen ausgelegt ist.

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Für die Speisenzubereitung bietet Bosch den Küchenhelfer Cookit nun in drei verschiedenen Paketen an. Das Basismodell startet bei 1.049 Euro und umfasst 2.000 Rezepte. Ein für Ende 2025 angekündigter KI-Assistent in der Home Connect App soll künftig Rezepte individuell generieren können. AEG ergänzt dieses Segment um Kochfelder mit einer speziellen Funktion für die Zubereitung von Pasta sowie eine neue Design-Kollektion von 3-in-1-Öfen.

Sicherheit und übergreifende Ökosysteme

Über die Küche hinaus expandieren Hersteller in die Bereiche Sicherheit und Energiemanagement. SwitchBot stellte ein Nachrüstschloss namens Lock Ultra Max Vision Pro Combo vor, das biometrische Daten wie Handvenen- und Gesichtserkennung lokal verarbeitet. Das System, das für 339,99 Euro angeboten wird, entriegelt Türen laut Herstellerangaben in 1,1 Sekunden.

Auf globaler Ebene forcieren Unternehmen wie Xiaomi und Haier die Verschmelzung verschiedener Lebensbereiche. Xiaomi präsentierte sein Ökosystem „Human x Car x Home“ und kündigte den europäischen Marktstart seiner Elektrofahrzeuge für das Jahr 2027 an.

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Haier, seit 17 Jahren als eine der weltweit führenden Marken für Haushaltsgroßgeräte gelistet, zeigt neben intelligenter Wäschepflege zunehmend Lösungen im Bereich der Robotik und Exoskelette. LG ergänzt diese Entwicklung durch den Assistenten ThinQ Claw, der auf dem Open-Source-Projekt OpenClaw basiert und Smart-Home-Komponenten kontextbezogen per Texteingabe steuern kann.

Zur Optimierung der Energiekosten im Haushalt gewinnen Management-Plattformen an Bedeutung. Zendure präsentierte mit Agentic HEMS ein System, das Prognosemodelle nutzt, um den Energieverbrauch von Wärmepumpen und Haushaltsgeräten in Abstimmung mit Solarstromspeichern zu koordinieren.

Diese Systeme sind darauf ausgelegt, mit einer Vielzahl von Energieversorgern und Geräteherstellern kompatibel zu sein, um eine herstellerübergreifende Automatisierung zu ermöglichen.

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