Salt-Sicherheitsvorfall, Millionen

Salt-Sicherheitsvorfall: 1,09 Millionen Kundendaten gefährdet

Veröffentlicht am: 11.09.2026 um 23:03 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Bei Salt könnten Kundendaten über ein Randsystem betroffen sein. Umfang, Nutzungszeitraum und tatsächlicher Abfluss bleiben weiterhin ungeklärt.

Salt bestätigt möglichen Sicherheitsvorfall mit Kundendaten
Dunkler Serverraum mit blinkenden Kontrollleuchten an modernen Metallschränken in einer professionellen IT-Infrastruktur. Illustration mit AI erstellt.

Der Schweizer Telekommunikationsdienstleister Salt hat einen potenziellen Sicherheitsvorfall eingeräumt. Wie das Unternehmen im Rahmen von Berichten vom 11. September 2026 bestätigte, steht das Ereignis im Zusammenhang mit der missbräuchlichen Nutzung eines bestehenden Zugangs zu einem peripheren System.

Nach Angaben des Unternehmens handelt es sich bei dem Vorfall ausdrücklich nicht um einen Hackerangriff im herkömmlichen Sinne. Ein Eindringen in die zentralen Systeme des Mobilfunkanbieters habe demnach nicht stattgefunden. Der Fokus der Untersuchung liegt stattdessen auf dem Zugriff zu einem Randsystem, über den unbefugte Aktivitäten verzeichnet wurden.

Art der betroffenen Kundendaten

Im Rahmen des Vorfalls könnten verschiedene personenbezogene Daten von Kundinnen und Kunden kompromittiert worden sein. Laut Salt gehören dazu potenziell Vor- und Nachnamen, Postadressen sowie Mobilfunknummern. Auch Geburtsdaten und E-Mail-Adressen könnten Teil des betroffenen Datensatzes sein.

Das Unternehmen stellte jedoch klar, dass besonders sensible Informationen nach aktuellem Kenntnisstand nicht betroffen seien. Dazu zählen Passwörter und Bankdaten. Auch Verlaufsdaten zur Kundennutzung seien laut Salt sicher geblieben und nicht Teil des Sicherheitsvorfalls.

Unklarheit über das Ausmass des Datenabflusses

Bisher liegen keine gesicherten Informationen darüber vor, wie viele Personen tatsächlich von dem Vorfall betroffen sind. Auch der genaue Zeitraum der missbräuchlichen Nutzung sowie die Bestätigung eines effektiven Datenabflusses stehen noch aus. Das Unternehmen machte hierzu bislang keine präzisen Angaben.

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In diesem Zusammenhang verweisen Branchenberichte auf Informationen des Portals Brinztech, wonach rund 1,09 Mio. Datensätze betroffen sein könnten. Diese Zahl wurde von Salt bisher weder bestätigt noch ausdrücklich dementiert. Das Unternehmen blieb bei der Linie, die Anzahl der betroffenen Kundinnen und Kunden vorerst nicht näher zu spezifizieren.

Reaktionen und Sicherheitsmassnahmen

Unmittelbar nach dem Bekanntwerden der Unregelmässigkeiten hat Salt Massnahmen zur Schadensbegrenzung eingeleitet. Die betroffenen Zugänge zum peripheren System seien laut Unternehmensangaben gesichert worden. Zudem habe man die internen Sicherheitsmassnahmen verstärkt, um den Schutz der Kundendaten weiter zu erhöhen.

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Trotz der eingeleiteten Schritte bleibt die Informationslage bezüglich eines tatsächlichen Datendiebstahls laut Berichten vom 11. September 2026 weiterhin offen. Das Unternehmen hat bisher keine weiteren Details dazu veröffentlicht, ob die Daten lediglich eingesehen oder tatsächlich durch Dritte kopiert wurden.

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