Rufus, Windows-11-Installationen

Rufus 4.15: Windows-11-Installationen stoppen nicht mehr bei 75%

03.07.2026 - 08:54:33 | boerse-global.de

Das Update auf Rufus 4.15 behebt kritische Windows-11-Installationsfehler und erweitert die Kompatibilität für ARM64- und RISC-V-Systeme.

Rufus 4.15 Update: Fehlerbehebungen und neue Hardware-Unterstützung
Rufus - Leuchtende Platine mit Datenströmen, die zu einem holografischen Windows-Logo und digitalem Code verschmelzen, symbolisiert ein Software-Update. 03.07.2026 - Bild: über boerse-global.de

Der Fokus liegt auf stabileren Windows-11-Installationen und besserer Unterstützung moderner Prozessorarchitekturen.

Windows-11-Fehler behoben und Snapdragon-Support verbessert

Ein zentrales Problem der Vorgängerversion: Bei automatisierten Installationen blieb der Fortschritt bei 75 Prozent stehen. Die Ursache war ein Konflikt bei der Laufwerksbuchstaben-Zuordnung während des Setups. Rufus 4.15 löst diesen Fehler nun endgültig.

Auch Besitzer von ARM64-Geräten mit Snapdragon-X-Prozessoren können aufatmen. Ein kritischer Boot-Crash, der durch einen Speicherfehler in der UEFI:NTFS-Komponente ausgelöst wurde, gehört der Vergangenheit an. Die Entwickler haben die Speicherausrichtung korrigiert.

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Für Nutzer älterer Hardware gibt es ebenfalls eine gute Nachricht: Die Möglichkeit, die TPM-2.0- und Secure-Boot-Anforderungen für Windows 11 24H2 zu umgehen, wurde wiederhergestellt. Dieses Feature ist besonders für Bastler und Unternehmen relevant, die nicht-konforme Systeme im Einsatz haben.

Benutzerfreundlichkeit und Plattform-Erweiterungen

Der Windows-User-Experience-Dialog (WUE) machte in der Vergangenheit Probleme. Ausgewählte Optionen wurden nicht gespeichert, bestimmte Einstellungen blieben trotz abweichender Nutzereingaben aktiviert. Mit Version 4.15 bleiben die Benutzereinstellungen nun dauerhaft erhalten.

Darüber hinaus unterstützt das Tool jetzt die RISC-V-64-Architektur im UEFI:NTFS-Modus. Auch eine potenzielle Endlosschleife bei der Verarbeitung von ISO-Dateien mit mehreren WIM-Images wurde eliminiert.

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Sicherheitsupdates und Systemverfeinerungen

Zwei Schwachstellen in der ezxml-Bibliothek hat das Team geschlossen. Die Lücken betrafen eine unkontrollierte XML-Entity-Expansion und einen Integer-Overflow – beide hätten bei der Verarbeitung von Konfigurationsdateien ausgenutzt werden können.

Weitere Verbesserungen betreffen die Benutzernamen-Validierung und die konsistentere Entfernung von OneDrive während der Ersteinrichtung. Auch die Fortschrittsanzeige und die Behandlung von Abbruchanfragen beim Schreibvorgang wurden optimiert. Das Ergebnis: ein zuverlässigeres Werkzeug für die Erstellung bootbarer USB-Medien.

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