Rückenschmerzen, Cannabis-Medikament

Rückenschmerzen: Cannabis-Medikament kommt im September 2026

12.06.2026 - 09:41:24 | boerse-global.de

Osteopathie, Akupunktur und ein neues Cannabinoid-Medikament erweitern die Therapieoptionen bei chronischen Kreuzschmerzen.

Neue Wege bei Rückenschmerzen: Osteopathie, TCM & Cannabis
Rückenschmerzen - Nahaufnahme des Rückens eines Patienten, der Akupunkturnadeln erhält, in einer ruhigen, professionellen Klinik-Umgebung. 12.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Osteopathie, Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) und moderne Medikamente auf Cannabis-Basis erweitern das therapeutische Spektrum. Entscheidend ist die richtige Diagnose.

Osteopathie: Hilfe bei funktionellen Beschwerden

Bei muskulären Verspannungen, Bewegungseinschränkungen oder Becken-Dysbalancen setzen Therapeuten auf manuelle Techniken. Ziel ist es, Spannungszustände zu lösen und die natürliche Mobilität wiederherzustellen.

Anzeige: Ab September 2026 kommt ein neues Cannabinoid-Medikament speziell gegen chronische Kreuzschmerzen – ohne klassisches Abhängigkeitspotenzial. Erfahren Sie in unserem kostenlosen Ratgeber, ob es für Sie infrage kommt. Jetzt kostenlosen Ratgeber anfordern

Doch Vorsicht: Vor einer osteopathischen Behandlung ist eine ärztliche Abklärung Pflicht. Warnsignale wie Lähmungen, Taubheitsgefühle, Fieber oder Störungen von Blase und Darm müssen ausgeschlossen sein. Seriöse Anbieter geben keine Heilversprechen – die Reaktion auf manuelle Reize ist individuell.

Akupunktur: Was biochemisch passiert

Die TCM, besonders die Akupunktur, wird zunehmend wissenschaftlich untersucht. Eine Studie im Fachmagazin PAIN von 2012 zeigte: Die Stimulation bestimmter Punkte setzt körpereigene Substanzen frei, die die Schmerzweiterleitung hemmen.

Im Rückenmark schüttet der Körper Endorphine aus, im Mittelhirn werden Serotonin und Noradrenalin aktiviert. Zudem regt Akupunktur die ACTH-Freisetzung an, was die Cortisol-Produktion ankurbelt – das dämpft Entzündungen und Schmerzempfindungen.

Die wachsende Integration der TCM zeigt sich auch auf Kongressen: Auf dem EUROGIN-Kongress im Frühjahr 2026 wurde erstmals ein TCM-basiertes Produkt im Kernprogramm einer molekularbiologischen Sitzung präsentiert.

Cannabis-Medikament: Alternative zu Opioiden

Das Gräfelfinger Unternehmen Vertanical bringt im September 2026 ein neues Cannabinoid-Medikament auf den Markt – für Deutschland und Österreich. Entwickelt wurde es speziell für chronische Kreuzschmerzen mit neuropathischer Komponente.

Ziel ist eine wirksame Alternative zu Opioiden. Laut Unternehmensangaben zeigte sich in Studien kein klassisches Abhängigkeitspotenzial. Über 1.200 Patienten begleiteten die Zulassung. Für den US-Markt peilt Vertanical die Zulassung für 2028 oder 2029 an.

Sauerstoff-Ozon-Therapie: Erfolge bei Bandscheibenvorfällen

Auch interventionelle Methoden machen Fortschritte. Die London Spine Unit untersuchte die Sauerstoff-Ozon-Therapie an 600 Teilnehmern. Besonders in Kombination mit Kortikosteroiden zeigte sich eine signifikante Erfolgsrate bei Bandscheibenvorfällen.

Anzeige: Leiden Sie unter chronischen Rückenschmerzen und suchen eine Alternative zu Opioiden? Das neue Cannabis-Medikament ab September 2026 könnte helfen. Unser Ratgeber zeigt, welche Therapieoptionen es gibt und wie Sie einen Rezept-Check durchführen. Ratgeber jetzt kostenlos sichern

Im Juni 2026 wurde zudem eine klinische Studie für ein spezialisiertes Injektionssystem in den USA genehmigt. 300 Patienten an 30 Zentren sollen teilnehmen.

Minimalinvasive Chirurgie im globalen Trend

Auch die Chirurgie entwickelt sich weiter. Am Viet Duc Friendship Hospital in Hanoi steigt die Nachfrage internationaler Patienten nach endoskopischen Eingriffen bei Bandscheibenvorfällen. Die Methode ermöglicht eine schnelle Mobilisierung. Patientenberichten zufolge sind unkomplizierte Verläufe bereits nach einem Tag Krankenhausaufenthalt möglich – ein Trend zu spezialisierten, kosteneffizienten Eingriffen.

de | wissenschaft | 69524882 |