Rückenschmerzen, Diagnose

Rückenschmerzen: 85% haben keine klare Diagnose – Osteopathie hilft

24.06.2026 - 04:42:31 | boerse-global.de

Fünf zertifizierte Workshops für Osteopathie-Praktiker starten im Oktober 2026 in Basel. Die Kurse decken viszerale und strukturelle Techniken ab.

Osteopathie-Fortbildung: Praxis-Workshops in Basel ab Herbst 2026
Rückenschmerzen - Nahaufnahme der Hände eines Therapeuten, der eine osteopathische Behandlung am unteren Rücken eines Patienten durchführt. 24.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Das Studio SHEN FA GONG in der Ahornstrasse bietet unter dem Label Osteo-Inputs fünf praxisorientierte Workshops an.

Die Kurse sind durch die Organisationen EMR und ASCA anerkannt. Sie richten sich an therapeutisches Fachpersonal, das seine Kenntnisse in viszeralen und strukturellen Techniken vertiefen will.

Zwei Termine im Herbst 2026

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Den Auftakt macht am 24. Oktober 2026 ein Workshop zu viszeralen Techniken für die Beckenorgane. Am 14. November 2026 folgt eine Einheit zu Mobilisationen und Manipulationen der Lenden- und Brustwirbelsäule (LWS/BWS).

Jeder Kurstag umfasst acht Stunden Praxis. Die Kosten liegen bei 250 CHF pro Teilnehmer.

Drei Module im Frühjahr 2027

Die Reihe setzt sich im ersten Halbjahr 2027 fort. Am 30. Januar stehen strukturelle Techniken für die Extremitäten auf dem Programm. Am 10. April 2027 geht es um viszerale Techniken der Bauchorgane.

Den Abschluss bildet am 22. Mai 2027 ein Workshop zur Manipulation von Nacken und Halswirbelsäule (HWS).

Osteopathie bei Rückenschmerzen gefragt

Die Nachfrage nach osteopathischen Behandlungen steigt – vor allem wegen der hohen Zahl an Rückenleiden. Branchendaten zufolge haben rund 85 Prozent der Patienten mit Rückenschmerzen keine eindeutig diagnostizierbare Ursache.

In solchen Fällen wird Osteopathie häufig als individuelle Gesundheitsleistung (IGeL) genutzt. Die Kosten pro Sitzung liegen zwischen 80 und 150 Euro.

Wartezeiten als Treiber

Ein weiterer Faktor: Die langen Wartezeiten in der klassischen Physiotherapie. Aktuell müssen Patienten oft drei bis sechs Wochen auf einen Behandlungsplatz warten.

Ein Modellprojekt von FPZ und Physiofit in Kooperation mit der R+V BKK versucht, diese Lücke mit digitalen Übungsprogrammen zu schließen. Die teilnehmenden Praxen erhalten eine Vergütung pro Kurs.

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Qualität durch Zertifizierung

Die Anerkennung durch EMR und ASCA ist für Schweizer Therapeuten essenziell. Sie dokumentiert gegenüber Patienten und Versicherern die Professionalität der Fortbildung.

Die Basler Workshops decken zentrale Bereiche der Osteopathie ab – von der viszeralen Therapie bis zur manuellen Behandlung des Bewegungsapparats. Damit reagiert der Markt auf den wachsenden Bedarf an spezialisierten Techniken für komplexe, unspezifische Schmerzbilder.

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